MicroStrategy passt Metrik an: MSTR-Aktie fällt stärker als Bitcoin
MicroStrategy passt seine Regeln für Aktienausgaben an, da der MSTR-Kurs aktuell deutlich stärker fällt als Bitcoin.
MicroStrategy-CEO Phong Le hat eine grundlegende Vereinfachung der sogenannten mNAV-Formel angekündigt. Diese finanzielle Metrik regelt die zukünftige Ausgabe neuer Aktien des Unternehmens.
Der Schritt erfolgt in einer kritischen Marktphase für den Softwarehersteller. Aktuell verzeichnet die MSTR-Aktie deutlich stärkere Verluste als Bitcoin selbst.
MSTR-Aktie mit schwacher Jahresperformance
Ein Blick auf die Performance der vergangenen Monate zeigt den dringenden Handlungsbedarf des Managements. Die Wertpapiere von MicroStrategy verzeichnen einen dramatischen Einbruch von 39,45 Prozent.
Damit hat die Aktie ihre Kursgewinne aus dem Frühjahr vollständig abgegeben und befindet sich in einem tiefen Abwärtstrend. Zum Vergleich: Die größte Kryptowährung auf dem Markt hat im selben Zeitraum lediglich 26,43 Prozent an Wert verloren.
Neue Metrik soll Vertrauen der Investoren stärken
Um das Vertrauen der Wall Street zurückzugewinnen, führt das Unternehmen nun einen festen Effizienzschwellenwert von 1,0x ein. Der aktuelle mNAV-Wert liegt laut Le bei 1,07x.
Diese transparente Schwelle soll als klarer Auslöser für die Ausgabe neuer Aktien dienen. Das Management will damit garantieren, dass zukünftige Kapitalmaßnahmen den Bitcoin-Anteil pro Aktie (BPS) verlässlich erhöhen.
Aktuell beläuft sich dieser Anteil auf exakt 0,0023 BTC pro Wertpapier.
Notkauf von Vorzugsaktien
Auch die digitalen Kreditinstrumente des Unternehmens mit einem Gesamtvolumen von 12,2 Milliarden US-Dollar notieren im Minus. Sie zeigen sich mit Rückgängen zwischen 21 und 24 Prozent jedoch etwas robuster als die Stammaktie.
Als Reaktion auf diese Marktdynamik hat das Management kürzlich 25 Millionen US-Dollar für einen Notrückkauf genehmigt. Dabei wurden STRC-Vorzugsaktien zu einem Preis von 86,52 US-Dollar erworben, was deutlich unter ihrem Nennwert von 100 US-Dollar liegt.


