Bhutan-Regierung verschiebt 300 Bitcoin vor 65.000-Dollar-Widerstand
Die Regierung von Bhutan hat 300 Bitcoin im Wert von 19,3 Millionen US-Dollar verschoben und weckt damit Sorgen vor einem Abverkauf.
Die königliche Regierung von Bhutan hat erneut für Aufsehen auf dem Kryptomarkt gesorgt, indem sie 300 Bitcoin in eine neue Wallet verschoben hat. Die Transaktion im Gegenwert von rund 19,3 Millionen US-Dollar weckt bei Anlegern Befürchtungen über einen möglichen Abverkauf der staatlichen Bestände.
Bhutan transferiert Krypto-Millionen
Laut Daten der On-Chain-Analyseplattform Lookonchain ging die jüngste Überweisung an eine bisher unbekannte Adresse. Zwar bedeutet dieser Transfer nicht automatisch einen direkten Verkauf der digitalen Vermögenswerte.
Allerdings haben frühere Aktivitäten der Regierung die Marktteilnehmer für solche Transaktionen sensibilisiert. Erst Anfang Juli veräußerten mit Bhutan verbundene Wallets Bestände im Wert von über 43 Millionen US-Dollar.
BTC-Kurs kämpft mit massivem Widerstand
Diese staatlichen Bewegungen fallen in eine kritische Marktphase für die größte Kryptowährung. Derzeit ringt das digitale Gold mit der wichtigen technischen Widerstandszone zwischen 63.000 und 65.000 US-Dollar.
Der Krypto-Analyst Ali Martinez hob kürzlich die Marke von 63.111 US-Dollar als entscheidendes On-Chain-Level hervor. Daten von Glassnode zeigen, dass in diesem Bereich zuvor etwa 623.000 BTC den Besitzer wechselten.
Dies könnte erheblichen Verkaufsdruck erzeugen, sobald Anleger ihren Einstandspreis erreichen. Zusätzlich nehmen auch die Miner aktuell Gewinne mit und stießen in den vergangenen zehn Tagen rund 1.648 Coins ab.
Trotz dieses Gegenwinds hielt sich der Kurs zuletzt stabil bei rund 64.768 US-Dollar. Daten aus Prognosemärkten deuten derzeit darauf hin, dass ein Rückfall unter die 60.000-Dollar-Marke im August unwahrscheinlich bleibt.


