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Korrekturrichtlinie

Diese Korrekturrichtlinie legt fest, wie wir auf dcc.finance Fehler korrigieren und sichtbar machen. Wir schreiben über Geld, Steuern und Sicherheit. Ein falscher Satz kann dich hier echtes Geld kosten. Also verstecken wir Fehler nicht, wir markieren sie.

Warum wir eine Korrekturrichtlinie haben

Unser einziges Kapital ist, dass du uns glaubst. Ein selbstsicherer falscher „Fakt“ verbrennt genau dieses Vertrauen. Deshalb behandeln wir einen Fehler nicht als Panne, die man leise wegräumt, sondern als etwas, das offen gehört.

Das gilt besonders bei Steuer und Regulierung. Diese Regeln ändern sich. Was letztes Jahr korrekt war, kann heute überholt sein. Eine Seite, die so tut, als sei sie für immer richtig, führt dich in die Irre. Wir sagen dir lieber, wann wir etwas geändert haben.

Was wir als Fehler behandeln

Ein Fehler ist ein Sachfehler. Eine falsche Zahl, eine überholte Steuerregel, ein toter Link, eine Aussage über eine Börse oder ein Projekt, die nicht stimmt. So etwas korrigieren wir.

Ein Urteil ist kein Fehler. Wenn wir schreiben, dass wir Self-Custody über Börsenvertrauen stellen, und du das anders siehst, ist das eine Meinungsverschiedenheit. Solche Urteile stehen bei uns immer als unsere Haltung erkennbar da, getrennt vom belegten Fakt. Dagegen kannst du argumentieren. Korrigieren werden wir es nur, wenn der Fakt darunter nicht stimmt.

Auch eine Prognose ist kein Fehler, wenn der Markt anders läuft. Unsere Szenarien tragen ihre Annahme sichtbar. Trifft die Annahme nicht ein, war die Prognose kein Irrtum, sondern ein Szenario, das nicht eingetreten ist. Mehr dazu weiter unten.

Wie wir einen Fehler korrigieren

Fällt ein inhaltlicher Fehler auf, prüft ihn die Redaktion, bevor wir etwas ändern. Wir gehen der Sache nach, belegen die richtige Version mit einer Primärquelle und passen den Text an. Bei Steuer- und Regulierungsfragen heißt das: zurück zum Gesetzestext, zur BaFin oder zum BMF, nicht zu einem News-Artikel darüber.

Erst wenn die korrekte Version steht, geht die Änderung live. Eine schnelle, aber wieder falsche Korrektur bringt dir nichts.

Wie wir Änderungen kennzeichnen

Inhaltliche Korrekturen machen wir sichtbar. Ändern wir einen Fakt, eine Zahl oder eine Steuer-Aussage, siehst du das am aktualisierten Stand-Datum der betroffenen Angabe und, wo es zählt, an einem Korrektur-Vermerk direkt am Text.

Reine Tippfehler oder eine geglättete Formulierung markieren wir nicht. Da ändert sich nichts an der Aussage, ein Vermerk wäre nur Lärm. Sichtbar machen wir das, was deine Entscheidung beeinflussen könnte: falsche Fakten, überholte Regeln, korrigierte Zahlen.

Wie du uns einen Fehler meldest

Ist dir auf einer Seite ein Fehler aufgefallen, schreib uns an contact@dcc.finance. Nenn die Seite, die betroffene Stelle und, wenn du hast, deine Quelle. Je konkreter der Hinweis, desto schneller können wir prüfen.

Wir lesen jede Meldung. Die Redaktion prüft sie und meldet sich, wenn wir etwas ändern.

Was diese Richtlinie nicht abdeckt

Diese Richtlinie regelt Sachfehler in unseren Inhalten. Sie ist keine Finanzberatung und keine Zusage über den Ausgang deiner Entscheidungen. Was du mit deinem Geld machst, bleibt deine Sache.

Unsere Prognose-Seiten arbeiten mit Szenarien, nie mit einer festen Zahl und nie mit einem Kaufsignal. Läuft der Markt anders als ein Szenario, ist das kein Fehler dieser Seite.

Max Petrenko · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2026

Reporter bei dcc.finance.