Solana Summit im Fokus: US-Senat plant Abstimmung über CLARITY Act
Vor der Abstimmung über den CLARITY Act im US-Senat debattiert die Krypto-Branche auf dem Solana Summit in Chicago.
Der umstrittene CLARITY Act zur Krypto-Regulierung könnte schon bald dem US-Senat zur finalen Abstimmung vorgelegt werden. Im Vorfeld dieses wichtigen politischen Schrittes versammeln sich Gesetzgeber, Regulierungsbehörden und Branchenvertreter auf dem Solana Summit in Chicago, um über die Zukunft der digitalen Assets in den USA zu beraten.
Schutz für Blockchain-Entwickler gefordert
Kristin Smith, Präsidentin des Solana Institute, ruft die Politik dazu auf, zentrale Schutzmaßnahmen für die Entwickler-Community beizubehalten. Dabei geht es vor allem um den sogenannten Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA), der integraler Bestandteil des Gesetzentwurfs bleiben soll.
Diese Regelung stellt sicher, dass Open-Source-Entwickler, Node-Betreiber und Validatoren im Solana-Ökosystem und darüber hinaus nicht als Geldübermittler eingestuft werden. Voraussetzung dafür ist, dass sie zu keinem Zeitpunkt die direkte Kontrolle über Kundengelder übernehmen.
Damit würde das US-Bundesrecht an bestehende Richtlinien der Finanzstrafverfolgungsbehörde FinCEN angepasst werden. Führende Köpfe der Krypto-Industrie haben sich bereits in einem gemeinsamen Brief an den Senat gewandt, um eine Aufweichung dieser Schutzrechte zu verhindern.
Verzögert sich die Verabschiedung des Krypto-Gesetzes?
Obwohl die Community auf eine schnelle Umsetzung hofft, bleibt der BRCA ein Streitpunkt zwischen Gesetzgebern und der Industrie. Jüngste Diskussionen im Weißen Haus, an denen auch Strafverfolgungsbehörden beteiligt waren, deuten auf mögliche Änderungen an bestimmten Ethik-Bestimmungen hin.
Analysten gehen daher davon aus, dass eine ursprünglich anvisierte Verabschiedung des CLARITY Acts bis zum 4. Juli unwahrscheinlich ist. Die anstehenden Gespräche in Chicago dürften nun entscheidend sein, um einen Konsens zwischen den verschiedenen Interessengruppen zu finden.


