MicroStrategy verkauft 3.588 Bitcoin zur Dividenden-Finanzierung
MicroStrategy trennt sich von 3.588 Bitcoin, um Dividenden in Millionenhöhe zu finanzieren.
Das Softwareunternehmen MicroStrategy hat in der vergangenen Woche 3.588 Bitcoin (BTC) verkauft, um eine Dividenden-Zahlung in Höhe von rund 216 Millionen US-Dollar zu finanzieren. Der Abverkauf aus der weltweit größten Firmen-Reserve der Kryptowährung fällt damit mehr als siebenmal höher aus, als zunächst am Markt spekuliert wurde.
Deutlich höherer BTC-Abverkauf als erwartet
Zuvor hatten On-Chain-Analysten lediglich eine Bewegung von 491 Einheiten der größten Kryptowährung registriert. Executive Chairman Michael Saylor bestätigte nun jedoch die Veräußerung einer wesentlich größeren Summe in zwei Tranchen.
Den offiziellen Daten des Unternehmens zufolge trennte sich MicroStrategy am 30. Juni von 1.363 BTC und am 6. Juli von weiteren 2.225 BTC. Es handelt sich hierbei um den größten Abverkauf der Firma seit einer steuerlich motivierten Transaktion im Jahr 2022.
Neue Strategie für das digitale Gold?
Die erzielten Erlöse dienen laut Saylor der Finanzierung von Dividenden für die Digital-Credit-Wertpapiere des Unternehmens. Obwohl MicroStrategy für seine aggressive Akkumulationsstrategie bekannt ist, nutzt die Firma nun offenbar einen neuen Rahmen, um Bestände gezielt zu monetarisieren.
Trotz des jüngsten Verkaufs bleibt die Dominanz von MicroStrategy am Markt ungebrochen. Das Unternehmen hält weiterhin 843.775 BTC in seiner Bilanz, flankiert von rund 2,55 Milliarden US-Dollar in Fiat-Reserven.
Der Kurs reagierte verhalten auf die Nachricht über den Abverkauf der Leitwährung. Bitcoin rutschte in der Folge leicht ab und notierte zuletzt bei rund 61.950 US-Dollar.


