Ripple rüstet den XRP-Ledger für globale Kapitalmärkte weiter auf
Ripple investiert in ZILO und Licuido, um den XRP-Ledger zur führenden Infrastruktur für tokenisierte Finanzen zu machen.
Das Krypto-Unternehmen Ripple baut seine Präsenz auf den globalen Kapitalmärkten durch strategische Investitionen in die Start-ups ZILO und Licuido massiv aus. Ziel ist es, die institutionelle Infrastruktur des XRP-Ledgers (XRPL) zu stärken und traditionelle Finanzprozesse durch Blockchain-Technologie zu modernisieren.
Tokenisierung und institutionelle Adoption
Der Ausbau erfolgt in einer Phase des starken Wachstums für das Zahlungsnetzwerk. Kürzlich tokenisierte Aviva Investors seinen US-Dollar-Liquiditätsfonds direkt auf dem XRP-Ledger.
Dies zeigt, dass die institutionelle Akzeptanz zunehmend von Pilotprojekten in reale Anwendungen übergeht. Zudem wird die Unternehmensbewertung des Krypto-Dienstleisters mittlerweile auf 50 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Die Blockchain-Entwickler wollen sich längst nicht mehr nur auf grenzüberschreitende Zahlungen beschränken.
Das Ökosystem für tokenisierte Vermögenswerte
Für das Entwicklerteam ist die reine Tokenisierung von Vermögenswerten nur der Anfang. Die wahre Wertschöpfung liegt laut Nigel Khakoo, Senior Vice President bei Ripple, im sofortigen Handel und der Nutzung digitaler Assets als Sicherheiten.
Neue Partner liefern die technische Basis
Die neu angebundenen Partner spielen dabei eine zentrale Rolle. ZILO liefert regulierte Transferstellen- und Fondsverwaltungstechnologie für institutionelle Vermögensverwalter.
Licuido ergänzt dieses Angebot durch Funktionen für die regulierte Ausgabe und den Handel der tokenisierten Anlageklassen.
Als Brücke für die sofortige Abwicklung dieser Transaktionen fungiert der firmeneigene Stablecoin RLUSD. Das digitale Ökosystem soll so langsame und fragmentierte Prozesse der traditionellen Finanzwelt endgültig ablösen.


