Iranischer Angriff auf Amazon-Rechenzentrum bremst Bitcoin und XRP
Geopolitische Spannungen nach einem mutmaßlichen Iran-Angriff auf Amazon dämpfen die Aufwärtsbewegung am Kryptomarkt.
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben nach eigenen Angaben ein Rechenzentrum des US-Konzerns Amazon in Bahrain mit Marschflugkörpern angegriffen. Diese geopolitische Eskalation sorgt für unmittelbare Verunsicherung an den Finanzmärkten und bremst die jüngste Aufwärtsbewegung von Bitcoin und XRP.
Eskalation im Nahen Osten trifft Tech-Infrastruktur
Der mutmaßliche Angriff erfolgte laut iranischen Staatsmedien als Vergeltung für eine US-Militäraktion gegen den Bauplatz einer iranischen Atomanlage. Bislang wurde die Zerstörung der Amazon-Infrastruktur von unabhängiger Seite noch nicht bestätigt.
Dennoch haben die IRGC bereits weitere Warnungen an große US-Technologieunternehmen wie Microsoft, Google und Intel ausgesprochen. Sollte sich der Vorfall bestätigen, könnten Cloud-Dienste und vernetzte Bankensysteme in der Region erheblich beeinträchtigt werden.
Bitcoin-Kurs stößt auf signifikanten Widerstand
Vor den jüngsten Meldungen hatte die größte Kryptowährung noch die Marke von 66.000 US-Dollar zurückerobert. Begünstigt wurde dieser Anstieg durch eine Zunahme des Handelsvolumens um 67 Prozent innerhalb von 24 Stunden.
Nun steht das digitale Gold jedoch vor einer entscheidenden Hürde. Analysten sehen den Bereich zwischen 67.000 und 68.000 US-Dollar als massiven Widerstand, den es für weitere Kursgewinne zu überwinden gilt.
XRP hält sich stabil vor kritischer Hürde
Auch der Token des Fintech-Unternehmens Ripple zeigt sich zunächst widerstandsfähig und notiert bei rund 1,13 US-Dollar. Die Altcoin konnte auf Tagesbasis ein Plus von über vier Prozent verzeichnen, gestützt durch ein stark gestiegenes Handelsvolumen.
Allerdings markiert das aktuelle Preisniveau einen wichtigen technischen Widerstand für XRP. Marktexperten warnen, dass anhaltende geopolitische Unsicherheiten im Nahen Osten rasch zu Gewinnmitnahmen am gesamten Kryptomarkt führen könnten.


