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Demokraten fordern Anhörung zu Trumps Bitcoin- und Ethereum-Profiten

US-Demokraten fordern Untersuchungen zu den Krypto-Einkünften von Donald Trump in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar.

10. Juli 2026 · 20:41 · 2 Min. Lesezeit
US-Kapitol im Hintergrund mit einer physischen Bitcoin-Münze im Vordergrund

Führende US-Demokraten fordern parlamentarische Anhörungen zu den Krypto-Einkünften von Präsident Donald Trump. Neue Finanzberichte offenbaren, dass der Präsident im vergangenen Jahr mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar mit digitalen Assets generiert hat.

Interessenkonflikte rund um Bitcoin und Ethereum

Fünf hochrangige demokratische Senatoren, darunter Elizabeth Warren, äußern in einer aktuellen Stellungnahme ernsthafte Bedenken hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte. Sie kritisieren, dass Trump die nationale Regulierung maßgeblich beeinflusst, während er gleichzeitig massiv von der Industrie profitiert.

Aus den im Vormonat veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass Trump zweistellige Millionenbeträge in der größten Kryptowährung Bitcoin sowie der führenden Smart-Contract-Plattform Ethereum hält. Den Großteil seiner Krypto-Einnahmen erzielte er jedoch durch direkte Projektbeteiligungen.

So flossen mehr als 635 Millionen US-Dollar durch einen eigenen Meme-Coin und weitere 588 Millionen US-Dollar durch Token-Verkäufe im Rahmen des Familienunternehmens World Liberty Financial in seine Kassen.

Einflussnahme und stockende Regulierung

Die Gesetzgeber warnen in ihrem Schreiben zudem vor ausländischer Einflussnahme. Berichten zufolge haben Angehörige der königlichen Familie der Vereinigten Arabischen Emirate im vergangenen Jahr einen Anteil von 49 Prozent an World Liberty Financial erworben.

Der Vorstoß der Demokraten erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um den Clarity Act. Dieses richtungsweisende Gesetz soll weite Teile der Krypto-Aktivitäten in den USA formal legalisieren.

Aktuell stockt der Gesetzgebungsprozess jedoch im Senat. Hauptgrund dafür sind ungelöste Fragen rund um Ethikrichtlinien, die den Umgang des Präsidenten mit digitalen Vermögenswerten während seiner Amtszeit strikter regulieren sollen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
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