Ripple erreicht 50-Milliarden-Bewertung – XRP-Kursziel bei 28 US-Dollar
Ripple wird mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet. Standard Chartered bestätigt zeitgleich ein XRP-Kursziel von 28 US-Dollar.
Das Krypto-Unternehmen Ripple verzeichnet einen massiven Wertzuwachs und erreicht eine private Marktbewertung von 50 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu bestätigt die Großbank Standard Chartered ihr langfristiges Kursziel von 28 US-Dollar für XRP, was das wachsende institutionelle Vertrauen in das Ökosystem unterstreicht.
Ripple trotzt der SEC und baut Ökosystem aus
Der jüngste Meilenstein geht mit einem Aktienrückkauf in Höhe von 750 Millionen US-Dollar einher. Dieser Schritt ermöglicht es Mitarbeitern und frühen Investoren, ihre Anteile zu der neuen Rekordbewertung an das Unternehmen zurückzuverkaufen. Seit dem Jahr 2019 entspricht dies einer Wertsteigerung von satten 400 Prozent.
Trotz des jahrelangen Rechtsstreits mit der US-Börsenaufsicht SEC hat das Unternehmen seine globale Position kontinuierlich gestärkt. Dazu zählen neue Lizenzen, die Einführung des Stablecoins RLUSD sowie die strategische Erweiterung des Verwahrgeschäfts für digitale Vermögenswerte.
Standard Chartered sieht enormes Potenzial
Die starke Kapitalisierung des Unternehmens wirkt sich indirekt auch auf den zugehörigen Token aus. Eine solide finanzielle Basis beschleunigt die Entwicklung des XRP-Ledgers und fördert die Adaption im globalen Zahlungsverkehr.
In diesem Kontext bekräftigt Standard Chartered seine optimistische Prognose für das Jahr 2030. Die Analysten erwarten für den Altcoin einen Wert von 28 US-Dollar, was einem Anstieg von rund 2.500 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs von etwa 1,08 US-Dollar entspräche.
Zusätzlich signalisiert die Bank anhaltendes Vertrauen in den breiteren Kryptomarkt. Die langfristigen Kursziele für Bitcoin (500.000 US-Dollar), Ethereum (40.000 US-Dollar) und Solana (2.000 US-Dollar) wurden im selben Bericht bestätigt.
Institutionelles Interesse wächst messbar
Aktuelle On-Chain-Daten stützen die bullische Einschätzung des Marktes. Die sechstgrößte Kryptowährung verzeichnet derzeit die höchste durchschnittliche Transaktionsgröße unter den führenden digitalen Assets, was auf großvolumige institutionelle Transfers hindeutet.
Zudem fließen erhebliche Mittel in regulierte Finanzprodukte. So haben die in den USA gehandelten Spot-ETFs für den Token bereits kumulierte Nettozuflüsse von über 1,5 Milliarden US-Dollar generiert.
Gleichzeitig ziehen Anleger ihre Bestände zunehmend von großen Handelsplätzen wie Binance ab. Dieser Trend zur Eigenverwahrung signalisiert, dass viele Investoren eine langfristige Haltestrategie verfolgen und keinen unmittelbaren Verkaufsdruck ausüben.


