Bitcoin-Trader erhöhen Long-Positionen – Kursziel 82.000 US-Dollar
Trotz trüber US-Wirtschaftsdaten und Zinssorgen setzen professionelle Bitcoin-Händler vermehrt auf steigende Kurse.
Professionelle Krypto-Händler bauen ihre Long-Positionen bei Bitcoin weiter aus, obwohl schwache makroökonomische Daten aus den USA den Gesamtmarkt belasten. Der starke Support bei 76.000 US-Dollar stützt die Zuversicht der Investoren auf einen möglichen Ausbruch in Richtung der 82.000-Dollar-Marke.
Makroökonomischer Gegenwind dämpft Ausbruchsfantasien
Die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten bremsen jedoch das kurzfristige Aufwärtspotenzial der größten Kryptowährung. Ein enttäuschender Ausblick des US-Einzelhandelsgiganten Walmart sorgte zuletzt für massive Bedenken hinsichtlich der Kaufkraft amerikanischer Konsumenten.
Zudem halten geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die teilweise Schließung der Straße von Hormus den Preis für Brent-Rohöl konstant über 95 US-Dollar. Dieser anhaltende Preisdruck schürt erneute Inflationssorgen an den globalen Märkten.
Zinsängste und ETF-Abflüsse belasten institutionelle Nachfrage
Diese inflationären Tendenzen schränken den geldpolitischen Handlungsspielraum der US-Notenbank Fed stark ein. Die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinserhöhungen bis September ist an den Terminmärkten sprunghaft von null auf 37 Prozent gestiegen.
Auch die institutionelle Nachfrage nach dem digitalen Gold zeigt momentan eine klare Schwächephase. Seit Mitte Mai verzeichneten US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs Nettoabflüsse in Höhe von 2,07 Milliarden US-Dollar.
Ein negativer Preisaufschlag auf der Kryptobörse Coinbase gegenüber anderen Handelsplätzen unterstreicht die derzeit verhaltene Stimmung. Trotz dieses Gegenwinds reduzieren Top-Trader auf Plattformen wie Binance und OKX ihre Short-Positionen und setzen auf einen mittelfristigen Aufwärtstrend von BTC.


