Bitcoin profitiert von US-Zollrückerstattungen – BofA erwartet Makro-Schub
US-Zollrückerstattungen in Milliardenhöhe könnten laut BofA die Inflation bremsen und dem Bitcoin-Kurs massiven Auftrieb verleihen.
Der Bitcoin-Kurs könnte durch anstehende US-Zollrückerstattungen in Milliardenhöhe massiven fundamentalen Rückenwind erhalten. Laut einer aktuellen Analyse der Bank of America (BofA) wirken sich diese Zahlungen gleich doppelt positiv auf die größte Kryptowährung aus: Sie senken potenziell die US-Inflation und erhöhen gleichzeitig die Marktliquidität.
Milliarden-Liquidität fließt in den Markt
Die US-Zollbehörde hat nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs bereits Rückerstattungen in Höhe von 35,46 Milliarden US-Dollar freigegeben. Insgesamt haben über 330.000 Importeure Anspruch auf Rückzahlungen von bis zu 166 Milliarden US-Dollar.
Diese Kapitalflüsse haben direkte Auswirkungen auf Risikoanlagen wie das digitale Gold. Verlässt das Geld das Konto des US-Finanzministeriums, steigen automatisch die Reserven der US-Banken.
Wie Fed-Gouverneur Christopher Waller bestätigt, führt dieser Buchungsvorgang zu einer deutlich höheren Nettoliquidität im Finanzsystem. Historisch gesehen reagiert BTC äußerst positiv auf derartige Liquiditätsausweitungen.
Bank of America rechnet mit sinkender Inflation
Neben dem reinen Liquiditätsschub sieht die Bank of America einen weiteren positiven Katalysator für den Kryptomarkt. Die Analysten gehen davon aus, dass die wegfallenden Zölle den Preisdruck in den globalen Lieferketten deutlich mindern.
Unternehmen könnten dadurch geplante Preiserhöhungen aussetzen, was sich direkt auf künftige Inflationsdaten auswirkt. Dies würde die zuletzt hartnäckige Teuerungsrate in den USA abkühlen und den geldpolitischen Druck der US-Notenbank verringern.
Für die weitere Preisentwicklung von Bitcoin ist dieses Zusammenspiel essenziell. Sinkende Inflationsraten bei gleichzeitig steigenden Bankreserven bilden ein ideales makroökonomisches Umfeld für einen anhaltenden Aufwärtstrend.


