Coinbase startet Stablecoin-Infrastruktur mit Flipcash USDF auf Solana
Coinbase erweitert sein Whitelabel-Angebot und unterstützt den Launch des neuen Stablecoins Flipcash USDF auf Solana.
Die US-Kryptobörse Coinbase treibt den Ausbau ihrer Whitelabel-Stablecoin-Infrastruktur weiter voran und unterstützt den Start des „Flipcash USDF“. Dieser neue digitale Dollar ist an den USDC gekoppelt und nutzt das schnelle Netzwerk von Solana. Der Launch markiert einen wichtigen Schritt für unternehmenseigene Zahlungs- und Abwicklungssysteme.
Wachsender Markt für Whitelabel-Stablecoins
Immer mehr Infrastrukturanbieter ermöglichen es Unternehmen, eigene digitale Währungen herauszugeben, ohne selbst eine Blockchain verwalten zu müssen. Dieser Trend zeigt sich aktuell deutlich im Krypto-Sektor und zieht große Player aus der Finanzwelt an.
So startete der Zahlungsdienstleister Stripe erst kürzlich die Plattform Open Issuance, über die Firmen eigene Token prägen können. Auch Western Union ist bereits auf diesen Zug aufgesprungen und veröffentlichte mit USDPT einen eigenen Stablecoin auf Basis der Solana-Blockchain.
Bei Western Union übernahm Anchorage Digital die Emission, während Fireblocks die Wallet-Struktur bereitstellte. Die Technologie soll grenzüberschreitende Zahlungen effizienter gestalten.
Stablecoin-Sektor verzeichnet starkes Wachstum
Die Nachfrage nach an den US-Dollar gekoppelten Token steigt rasant an. Historische Beispiele wie der BUSD von Binance oder der von Paxos emittierte PayPal USD zeigten bereits das immense Potenzial solcher Unternehmens-Token auf.
Auch klassische Krypto-Infrastrukturunternehmen positionieren sich strategisch neu. Bakkt schloss beispielsweise kürzlich eine Übernahme ab, um eine digitale Abwicklungsschicht für Stablecoin-Zahlungen aufzubauen.
Diese Entwicklungen spiegeln sich deutlich in den nackten Zahlen wider. Die Marktkapitalisierung aller Stablecoins ist laut Daten von DefiLlama im vergangenen Jahr um fast 32 Prozent gestiegen. Der Gesamtwert kletterte demnach von rund 244 Milliarden auf mittlerweile knapp 323 Milliarden US-Dollar.


