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Ripple Prime kooperiert mit EDX für institutionelle Krypto-Liquidität

Ripple Prime und EDX Markets schließen eine Partnerschaft, um institutionellen Investoren den Krypto-Handel zu erleichtern.

20. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Logo von Ripple neben einem digitalen Kurs-Chart und dem Schriftzug der Wall Street

Ripple Prime hat eine strategische Partnerschaft mit der Kryptobörse EDX Markets geschlossen, um institutionellen Investoren einen verbesserten Zugang zu digitalen Vermögenswerten zu bieten. Die Kooperation zielt darauf ab, die Liquidität für Spot- und Terminmärkte zu bündeln und die Kapitaleffizienz für große Marktteilnehmer maßgeblich zu steigern.

Wall Street trifft auf den Krypto-Markt

Die Integration löst eines der größten Probleme der Branche: die Fragmentierung von Handelsplätzen. Traditionelle Finanzakteure mussten sich bisher oft mit verteilter Liquidität und erhöhten Kontrahentenrisiken auseinandersetzen.

Durch die Anbindung an EDX erhalten Investoren nun einen zentralisierten Zugang zu tieferen Märkten. Die Handelsplattform ist dabei nach klassischen Wall-Street-Standards strukturiert und legt den Fokus auf Nettoabwicklung sowie ein integriertes Sicherheitenmanagement.

Hinter EDX stehen etablierte Finanzgrößen wie Charles Schwab, Fidelity, Citadel Securities und Goldman Sachs. Diese Akteure verwalten gemeinsam Vermögenswerte in Höhe von über 11,5 Billionen US-Dollar, was den institutionellen Anspruch der Infrastruktur unterstreicht.

RLUSD-Stablecoin als zentrales Settlement-Werkzeug

Auf operativer Ebene optimiert die neue Infrastruktur den Einsatz von Kapital. Institutionen müssen ihre Positionen nicht mehr über mehrere Plattformen hinweg vorfinanzieren, sondern können ihr Risiko über ein konsolidiertes System steuern.

Ein wesentlicher Bestandteil der Partnerschaft ist die geplante Integration von Ripples neuem Stablecoin RLUSD. Dieser an den US-Dollar gekoppelte Token soll künftig als primäres Abwicklungs- und Sicherheitsobjekt im EDX-Ökosystem dienen.

Sollte RLUSD vollständig implementiert werden, könnten Marktteilnehmer ihre Margins direkt über das digitale Instrument hinterlegen. Dies verringert die Abhängigkeit von klassischen Bankensystemen und erhöht die Effizienz zwischen den Spot- und Derivatemärkten.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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