US-Politiker fordern strategische Bitcoin-Reserve für 25 Milliarden US-Dollar
Ein neues US-Gesetz soll staatliche Bitcoin-Bestände im Wert von 25 Milliarden US-Dollar als Reserve bündeln.
US-Politiker haben am Donnerstag einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der eine offizielle strategische Bitcoin-Reserve der Vereinigten Staaten etablieren soll. Das sogenannte American Reserve Modernization Act (ARMA) zielt darauf ab, die staatlichen Krypto-Bestände im Wert von rund 25 Milliarden US-Dollar zentral zu sichern.
Neue Struktur für staatliche Krypto-Bestände
Der Gesetzesentwurf unter der Führung von Repräsentant Nick Begich sieht vor, dass das US-Finanzministerium die Kontrolle über die digitale Reserve übernimmt. Neben der größten Kryptowährung soll auch ein separates Depot für andere digitale Vermögenswerte entstehen.
Bislang stammen die staatlichen Bestände größtenteils aus Beschlagnahmungen durch Strafverfolgungsbehörden. Anstatt diese wie bisher regelmäßig zu versteigern, fordert die neue Vorlage eine langfristige Verwahrungsstrategie.
Laut aktuellen Daten besitzen die USA derzeit 328.372 BTC. Das digitale Gold stellt damit bereits jetzt einen erheblichen finanziellen Puffer für die amerikanische Regierung dar.
Langfristige Haltestrategie und mehr Transparenz
Ein zentraler Punkt des ARMA-Gesetzes ist eine gesetzlich verankerte Haltefrist von mindestens 20 Jahren für alle einbehaltenen Coins. Dadurch würden die USA effektiv zu einem der größten langfristigen Krypto-Investoren der Welt aufsteigen.
Um die von der Krypto-Industrie geforderte Transparenz zu gewährleisten, müsste das Finanzministerium vierteljährliche Prüfberichte veröffentlichen. Zudem unterläge die Reserve unabhängigen Audits sowie der direkten Aufsicht des US-Kongresses.
Führende Vertreter der Branche wie Matt Cole, CEO von Strive, unterstützen den Vorstoß bereits öffentlich als richtungsweisenden Gesetzgebungsakt. Gleichzeitig sieht der Entwurf Studien vor, um den staatlichen Krypto-Bestand künftig ohne Steuererhöhungen oder zusätzliche Schulden weiter auszubauen.


