Langzeit-Investoren horten Bitcoin: Neuer Crash ist unwahrscheinlich
Ein erneuter Bitcoin-Kursrutsch unter 60.000 US-Dollar gilt als extrem unwahrscheinlich, da Investoren massiv BTC akkumulieren.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die größte Kryptowährung erneut unter die Marke von 60.000 US-Dollar fällt, wird zunehmend geringer. Aktuelle Daten zeigen, dass Langzeit-Investoren ihre Positionen massiv ausgebaut haben und nun mehr als 71 Prozent des gesamten Angebots kontrollieren. Neben dieser historischen Akkumulation deutet auch ein wichtiges technisches Signal auf eine bevorstehende Erholung hin.
Langzeit-Halter verknappen das BTC-Angebot
Laut Analysten befindet sich die Haltedauer von mehr als einem Jahr wieder in einer historischen Akkumulationszone. Solche Phasen gingen in den Jahren 2013, 2016, 2019 und 2022 stets großen Aufwärtszyklen voraus.
Konkret ist das langfristige Angebot auf über 15,04 Millionen BTC geklettert. Damit kontrollieren diese Anleger rund 71,6 Prozent der im Umlauf befindlichen Coins. Diese stetige Akkumulation führt zu einer deutlichen Verknappung des verfügbaren Angebots auf dem Markt.
Technischer Indikator signalisiert Bodenbildung
Auch aus charttechnischer Sicht gibt es Grund zur Zuversicht für das digitale Gold. Der wöchentliche Relative-Stärke-Index (RSI) hat die wichtige Marke von 50 nach einer überverkauften Phase erfolgreich getestet und überschritten.
In der Vergangenheit leitete der Markt fast immer langfristige Expansionsphasen ein, sobald sich der RSI über diese Schwelle erholt hatte. Die einzige Ausnahme bildete der Zyklus 2022, als der Zusammenbruch der Kryptobörse FTX den gesamten Markt in die Tiefe riss.
Miner zeigen sich bei Bitcoin weiterhin vorsichtig
Trotz der positiven Signale der Langzeit-Investoren agieren die Miner aktuell noch defensiv. So sind die Reserven des Binance-Mining-Pools zuletzt leicht gesunken, was auf einen stetigen Zufluss von BTC an die Börse hindeutet.
Sinkende Reserven in großen Mining-Pools spiegeln oft einen anhaltenden Verkaufsdruck zur Deckung der Betriebskosten wider. Dennoch zeigen weitere Metriken, dass keine panikartigen Abverkäufe stattfinden, sondern sich die Einnahmen lediglich auf einem niedrigeren Niveau stabilisieren.


