Bitcoin testet 65.000-Dollar-Marke – Spot-Nachfrage stützt den Kurs
Bitcoin testet den wichtigen Widerstand bei 65.000 US-Dollar, angetrieben von einer wachsenden Nachfrage am Spot-Markt.
Bitcoin hat in der jüngsten Erholungsphase den entscheidenden Widerstand bei 65.000 US-Dollar erreicht. Eine wachsende Nachfrage auf dem Spot-Markt nach den Verwerfungen des letzten FOMC-Meetings treibt die größte Kryptowährung aktuell an.
Kampf um das Fibonacci-Level
Die technische Ausgangslage zeigt das digitale Gold in einer kritischen Entscheidungszone. Ein Fibonacci-Retracement-Level von 78,6 Prozent bei rund 65.074 US-Dollar bildet derzeit die wichtigste Hürde.
Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand und eine kurzfristig fallende Trendlinie, könnten Käufer endgültig die Kontrolle übernehmen. Analysten sehen in diesem Fall nächste Kursziele bei 66.291 US-Dollar und im weiteren Verlauf im Bereich von 69.000 bis 72.000 US-Dollar.
Steigende Nachfrage trifft auf harte Widerstände
Fundamentale Daten stützen den jüngsten Aufwärtstrend von BTC. Nach den Kursverlusten der vergangenen Woche verzeichnen sowohl der Spot-Markt als auch die Perpetual-Futures wieder ein höheres Kaufinteresse.
Dennoch mahnen Marktbeobachter zur Vorsicht, da das Open Interest noch ungleichmäßig verteilt ist. Keine der beiden Marktseiten hat bisher eine klare Dominanz etabliert, was den Bereich um 65.000 US-Dollar zur Bewährungsprobe macht.
Rückschlagpotenzial bei gescheitertem Ausbruch
Sollte die wichtigste Kryptowährung an der aktuellen Hürde scheitern, droht ein erneuter Rücksetzer. Ein Abprallen könnte den Kurs schnell wieder in die Unterstützungszone zwischen 62.000 und 63.000 US-Dollar drücken.
Fällt diese Marke, rücken tiefere Auffangbereiche bei 61.592 und 60.665 US-Dollar in den Fokus. Im extremen Abwärtsszenario halten Analysten sogar eine Korrektur bis auf knapp 59.370 US-Dollar für möglich, bevor eine neue Bodenbildung einsetzt.


