Bitcoin scheitert an 67.000-Dollar-Marke – Risiko für weitere Verluste steigt
Nach einer erneuten Abweisung bei 67.000 US-Dollar drohen Bitcoin kurzfristig weitere Kursverluste.
Bitcoin ist zum zweiten Mal in Folge an der entscheidenden Widerstandsmarke von 67.000 US-Dollar gescheitert. Diese erneute Abweisung erhöht das kurzfristige Risiko für weitere Kursverluste am Kryptomarkt erheblich.
RSI-Indikator deutet auf längere Bodenbildung hin
Der wöchentliche stochastische RSI der größten Kryptowährung hat den überverkauften Bereich erreicht. Ein solches Signal bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der absolute Tiefpunkt bereits markiert ist.
Historische Daten der Analysten von More Crypto Online zeigen, dass ähnliche Marktphasen in den vergangenen beiden Zyklen mehrere Monate andauerten. Ein möglicher makroökonomischer Boden könnte sich spekulativ im Bereich zwischen 45.000 und 55.000 US-Dollar bilden.
Der technische Indikator misst in erster Linie das Momentum und nicht den fairen Wert des digitalen Goldes. BTC könnte somit noch längere Zeit konsolidieren, bevor eine nachhaltige Erholung einsetzt.
67.000 US-Dollar bleiben das Zünglein an der Waage
Die Marke von 67.000 US-Dollar fungiert derzeit als sogenannter Point of Control (PoC). Auf diesem Preisniveau fand in der jüngeren Vergangenheit das höchste Handelsvolumen statt.
Laut dem Krypto-Analysten Cryptorphic folgte auf die letzte Abweisung an genau dieser Stelle ein Kursrutsch von knapp 13 Prozent. Sollte sich dieses Muster wiederholen, rücken die Unterstützungszonen bei 62.000, 60.000 und letztlich 58.000 US-Dollar rasch in den Fokus der Anleger.
Das aktuelle bärische Szenario würde erst an Gültigkeit verlieren, wenn das digitale Asset die 67.000-Dollar-Grenze nachhaltig durchbricht und als Unterstützung bestätigt. Bis dahin bleibt die Marktstruktur anfällig für weitere Verkaufswellen.


