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Bitcoin-Rendite bricht ein – 365-Tage-ROI fällt unter kritische Marke

Der jährliche Return on Investment von Bitcoin ist drastisch gesunken und beschert Langzeit-Haltern aktuell Verluste.

14. August 2026 · 09:01 · 2 Min. Lesezeit
Roter fallender Kurs-Chart auf einem Bildschirm hinter einer physischen Bitcoin-Münze

Der Return on Investment (ROI) von Bitcoin über einen Zeitraum von 365 Tagen ist laut aktuellen Marktdaten unter den kritischen Wert von 1 gefallen. Mit einem Stand von 0,514 verzeichnen Investoren, die die größte Kryptowährung vor genau einem Jahr gekauft haben, aktuell einen Verlust von rund 49 Prozent. Dieser starke Rückgang markiert eine herausfordernde Phase für langfristige Halter des digitalen Goldes.

Historische Parallelen deuten auf Bärenmarkt hin

Ein Wert unter 1 beim jährlichen ROI signalisiert, dass das aktuelle Preisniveau deutlich unter dem des Vorjahres liegt. Historisch betrachtet traten solche anhaltend negativen Phasen vor allem in den harten Bärenmärkten der Jahre 2014 bis 2015, 2018 bis 2019 sowie 2022 auf.

Ein sofortiger Markttiefpunkt ist damit jedoch nicht zwingend erreicht. Vergangene Zyklen zeigen, dass der Indikator über Monate hinweg auf einem niedrigen Niveau verharren kann, bevor eine nachhaltige Erholung einsetzt.

Analysten werten den aktuellen Stand daher weniger als direktes Kaufsignal. Vielmehr beschreibt der tiefe ROI den gegenwärtig angespannten Zustand des Gesamtmarktes.

Schwache technische Indikatoren belasten BTC-Kurs

Auch die Preischarts stützen die bearishe Interpretation der aktuellen Renditekennzahl. Derzeit wird BTC bei rund 62.900 US-Dollar gehandelt und konnte bislang nicht aus seiner jüngsten Konsolidierungsphase ausbrechen.

Damit ist der Kurs unter die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte gefallen, die im Bereich zwischen 63.400 und 63.900 US-Dollar liegen. Auch die 100-Tage-Linie bei 66.500 US-Dollar sowie der 200-Tage-Durchschnitt bei 71.800 US-Dollar sind mittlerweile deutlich entfernt.

Gleichzeitig schwächt sich das Momentum spürbar ab. Der tägliche Relative-Stärke-Index (RSI) ist auf einen Wert von 42,5 abgerutscht und liegt damit unter seinem Signaldurchschnitt.

Da sich der RSI jedoch noch nicht im überverkauften Bereich befindet, haben Verkäufer weiterhin den Spielraum, zusätzlichen Druck auszuüben. Um den ROI wieder über die Gewinnschwelle zu heben, bedarf es nun weit mehr als nur einer temporären Stabilisierung der Leitwährung.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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