Bitcoin nähert sich 67.000 US-Dollar trotz geopolitischer Risiken
Bitcoin steuert auf 67.000 US-Dollar zu, während Anleger globale Spannungen und neue US-Zölle weitgehend ignorieren.
Bitcoin steuert aktuell auf die Marke von 67.000 US-Dollar zu und markiert damit ein neues Sieben-Wochen-Hoch. Die größte Kryptowährung zeigt sich unbeeindruckt von der Eskalation im US-Iran-Konflikt und drohenden Handelszöllen der US-Regierung.
Kryptomarkt und Aktien trotzen Krisen
Sowohl der digitale Währungsmarkt als auch US-Aktien setzen ihren Aufwärtstrend fort. Die Märkte ignorieren dabei makroökonomische Belastungsfaktoren wie den Konflikt im Nahen Osten weitgehend.
Nach iranischen Angriffen auf Amazon-Einrichtungen in Bahrain und der Schließung der Straße von Hormus stieg der Ölpreis auf fast 85 US-Dollar pro Barrel.
Gleichzeitig plant US-Präsident Donald Trump neue internationale Handelszölle in Höhe von zehn Prozent. Zuvor wurden bereits signifikante Maßnahmen gegen Kanada verhängt.
Analysten gehen davon aus, dass Anleger auf eine rasche Entspannung der Lage spekulieren. Der bekannte Marktbeobachter Crypto Rover betonte auf der Plattform X, dass die Märkte derzeit den Frieden einpreisen würden.
Wichtige Hürde für den Bitcoin-Kurs
Aus technischer Sicht verzeichnete das digitale Gold kürzlich ein „Golden Cross“ bei den kurzfristigen gleitenden Durchschnitten. Dennoch warnen Experten vor verfrühter Euphorie beim BTC-Kurs.
Keith Alan, Mitbegründer von Material Indicators, sieht den übergeordneten Bärenmarkt noch nicht beendet. Für eine echte Trendwende müsse die Kryptowährung die 21-Wochen-Linie (SMA) nachhaltig überwinden.
Auch JPMorgan-CEO Jamie Dimon äußerte Bedenken zur aktuellen Marktstimmung. Er warnte davor, dass Investoren die aktuellen globalen Risiken derzeit auf die leichte Schulter nehmen.


