Bitcoin-Kurs hat laut Grayscale den Marktboden bereits erreicht
Grayscale geht davon aus, dass Bitcoin seinen Marktboden durch makroökonomische Faktoren bereits vorzeitig gebildet hat.
Der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale geht davon aus, dass Bitcoin seinen zyklischen Marktboden bereits vorzeitig erreicht hat. Laut Forschungsleiter Zach Pandl wird die größte Kryptowährung zunehmend von makroökonomischen Faktoren wie den Zinsentscheidungen der US-Notenbank angetrieben.
Makroökonomie dominiert den Krypto-Markt
Zach Pandl argumentiert in seinem aktuellen Bericht, dass das digitale Gold als Anlageklasse erwachsen geworden ist. Wenn die US-Notenbank Fed auf weitere Zinserhöhungen verzichtet, könnte der Tiefpunkt bereits hinter uns liegen.
Dies würde den traditionellen Vier-Jahres-Zyklus durchbrechen. Bisherige Modelle rechneten bei BTC erst im September oder Oktober mit einem zyklischen Tief.
Weitere Indikatoren stützen die Bodenbildung
Zusätzliche Marktdaten untermauern die These des vorzeitigen Bodens. Das Krypto-Brokerage K33 wies kürzlich darauf hin, dass mehr als die Hälfte der zirkulierenden Bestände mit Verlust gehalten werden.
Historisch gesehen bildete der Kurs meist wenige Wochen nach einem solchen Zustand einen harten Boden. Zudem verzeichnen Langzeitinvestoren laut Swan Bitcoin mit 14,7 Millionen gehaltenen Coins ein neues Allzeithoch bei den Einlagen.
Ausblick auf die Zinspolitik der Fed
Die anstehenden Entscheidungen der Federal Reserve sitzen laut Grayscale aktuell am Steuer der Kursentwicklung. Marktbeobachter gehen laut dem FedWatch-Tool der CME Group mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent davon aus, dass die Fed die Zinsen vorerst unverändert lässt.
Frühere Bärenmärkte fielen stets mit einem verlangsamten Wirtschaftswachstum und steigenden Realzinsen zusammen. Eine Kehrtwende in der Zinspolitik dürfte demnach eine neue Aufwärtsbewegung für den gesamten Markt einleiten.


