Bitcoin fällt auf Zwei-Wochen-Tief: Schwache US-Märkte belasten Kurs
Trotz einer starken Erholung in Asien zieht die Wall Street den Bitcoin-Kurs zum Monatsende auf ein Zwei-Wochen-Tief.
Bitcoin hat am Freitag ein Zwei-Wochen-Tief von rund 62.000 US-Dollar erreicht. Auslöser für den Kursrückgang war eine schwache Eröffnung der US-Aktienmärkte zum Monatsabschluss, die im starken Kontrast zu einer vorherigen Erholung in Asien stand.
Wall Street bremst Krypto-Erholung aus
Die größte Kryptowährung rutschte zum Ende der Handelswoche um 3,5 Prozent ab. Mit einem Tiefstand von 62.369 US-Dollar erreichte der Kurs ein Niveau, das zuletzt Mitte Juli verzeichnet wurde.
Während die asiatischen Märkte, angeführt von einem historischen Rekordgewinn des südkoreanischen KOSPI-Index, eine kräftige Erholung zeigten, startete die Wall Street verlustreich in den Handel. Die Hoffnungen der Krypto-Anleger auf einen globalen Aufwärtstrend wurden dadurch vorerst gedämpft.
Analysten von QCP Capital beobachten derzeit eine enge Verknüpfung zwischen der Krypto-Liquidität und der Stimmung im globalen Technologiesektor. Die makroökonomische Unsicherheit nach dem jüngsten Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve sorgt zusätzlich für Zurückhaltung bei Investoren.
Analysten warnen vor Korrektur im August
Trotz des aktuellen Preisverfalls beendet das digitale Gold den Juli voraussichtlich mit einem soliden Plus von 8,5 Prozent. Dies markiert laut Daten von CoinGlass die stärkste Juli-Performance für BTC seit dem Jahr 2022.
Dennoch mahnen Marktbeobachter für die kommenden Wochen zur Vorsicht. Der Analyst Rekt Capital verweist auf historische Daten, die eine Wiederholung der Abwärtsbewegung aus dem Bärenmarkt 2022 nahelegen.
Ein entscheidender technischer Indikator bleibt dabei der exponentielle gleitende Durchschnitt (EMA) der letzten 50 Monate. Diese Linie bei rund 65.820 US-Dollar fungiert nach zwei gescheiterten Ausbruchsversuchen seit Mitte Juni weiterhin als massiver Widerstand.


