Bitcoin durchbricht 200-Wochen-Linie nach unten – Parallelen zu 2022
Bitcoin schließt unter der 200-Wochen-Linie, was Analysten vor einer Wiederholung des Bärenmarktes von 2022 warnt.
Bitcoin hat die vergangene Handelswoche mit einem Schlusskurs unter dem wichtigen 200-Wochen-Durchschnitt beendet. Dieser Rücksetzer auf rund 63.000 US-Dollar weckt bei Analysten Erinnerungen an den Bärenmarkt des Jahres 2022.
Kursrutsch unter entscheidenden Indikator
Die größte Kryptowährung bewegte sich zuletzt in einer Spanne zwischen 57.700 und 67.300 US-Dollar. Zum Wochenschluss fiel der Kurs jedoch unter die kritische Marke von 64.216 US-Dollar, wo der 200-Wochen-Durchschnitt (SMA) verläuft.
Der Analyst Benjamin Cowen zieht direkte Parallelen zur Kursentwicklung im Sommer 2022. Damals verlor das digitale Gold ebenfalls Mitte August diese wichtige Unterstützungslinie, was eine längere Bodenbildungsphase einleitete.
Auch der Krypto-Experte Rekt Capital warnt vor weiteren Rückschlägen am Markt. Da ein angestrebter Wochenschlusskurs über 63.220 US-Dollar verfehlt wurde, droht nun ein tieferes Abrutschen innerhalb der etablierten Handelsspanne.
Makroökonomische Daten belasten den Kryptomarkt
Neben der technischen Schwäche rücken in dieser Woche makroökonomische Faktoren in den Fokus der Investoren. Ein schwächer als erwartetes Wirtschaftswachstum in Japan schürt Sorgen vor einer globalen geldpolitischen Straffung.
Gleichzeitig blicken Marktteilnehmer auf die anstehenden Protokolle der US-Notenbank Fed. Nach zuletzt kühleren Inflationsdaten preisen Händler derzeit eine Wahrscheinlichkeit von knapp 70 Prozent ein, dass die Leitzinsen im September unverändert bleiben.
Zum Ende der Woche werden zudem neue Einkaufsmanagerindizes aus den USA erwartet. Diese Wirtschaftsdaten könnten die kurzfristige Richtung für Risikoassets wie BTC maßgeblich beeinflussen.


