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Bitcoin erreicht neues August-Hoch vor wichtigen US-Inflationsdaten

Bitcoin verzeichnet ein neues August-Hoch, während der Markt gespannt auf richtungsweisende US-Inflationsdaten wartet.

10. August 2026 · 11:21 · 2 Min. Lesezeit
Steigender Bitcoin-Kurs-Chart vor dem Gebäude der US-Notenbank Federal Reserve.

Bitcoin hat zum Wochenschluss ein neues Hoch für den Monat August erreicht. Der Kursanstieg erfolgt inmitten einer angespannten Marktlage, während Anleger gespannt auf die anstehenden US-Inflationsdaten blicken. Die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (CPI) und des Erzeugerpreisindex (PPI) könnte die künftige Zinspolitik der US-Notenbank massgeblich beeinflussen.

Makroökonomische Daten rücken in den Fokus

Am Mittwoch und Donnerstag stehen die neuesten US-Inflationszahlen an. Diese Datenpunkte gelten als entscheidend für die weitere geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve.

Zuletzt überraschten sowohl CPI als auch PPI mit niedrigeren Werten als erwartet. Dies bestärkte die Hoffnung auf eine gemäßigtere Haltung der Fed.

Aktuelle Marktdaten der CME Group zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 56 Prozent für eine Zinspause bei der kommenden Zinssitzung im September.

Wichtige Kursmarke für das digitale Gold

Für Händler der größten Kryptowährung liegt der Fokus nun auf dem Bereich um 65.800 US-Dollar. Diese Marke gilt nach den jüngsten Höchstständen als entscheidende Unterstützungszone für die Bullen.

Ein Blick auf die On-Chain-Daten zeigt zudem ein geteiltes Bild unter den Investoren. Während große Wallets in den vergangenen zwei Monaten massiv akkumulierten, halten sich Kleinanleger eher zurück.

Einige Analyse-Indikatoren deuten jedoch darauf hin, dass der übergeordnete Bärenmarkt in der zweiten Jahreshälfte anhalten könnte.

Geopolitik und Währungseffekte beeinflussen den Markt

Neben den US-Daten spielen auch globale Faktoren eine Rolle für die Kursentwicklung von BTC. Der japanische Yen nähert sich gegenüber dem US-Dollar wieder der psychologisch wichtigen Marke von 160.

Zudem sorgen geopolitische Spannungen, insbesondere im Nahen Osten rund um die Straße von Hormus, für Unsicherheit an den Rohstoffmärkten. Ein schwankender Ölpreis wirkt sich historisch stark auf die Inflationserwartungen und damit indirekt auf Risikoassets wie Kryptowährungen aus.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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