Bitcoin durchbricht 65.000-Dollar-Marke nach Jim Cramers Komplettverkauf
Bitcoin klettert über 65.000 US-Dollar, nachdem Jim Cramer wegen Quantencomputer-Ängsten all seine Coins abstieß.
Bitcoin hat die psychologisch wichtige Marke von 65.000 US-Dollar zurückerobert. Der Kursanstieg der größten Kryptowährung folgt unmittelbar auf die Ankündigung des US-Moderators Jim Cramer, all seine Bestände aufgrund von Bedenken über Quantencomputer verkauft zu haben.
Der Inverse-Cramer-Effekt schlägt wieder zu
Während Cramer sein Kapital schützen wollte, erholte sich das digitale Gold von einem lokalen Tief bei 62.200 US-Dollar. Auf Social Media feiern Anleger diesen Sprung um rund vier Prozent als erneuten Triumph der sogenannten Inverse-Cramer-Strategie.
Der bekannte CNBC-Moderator hatte zuvor auf ein Interview mit IBM-CEO Arvind Krishna reagiert. Dieser warnte, dass Quantencomputer bereits in drei bis vier Jahren gängige Verschlüsselungsmethoden knacken könnten.
Krypto-Community ignoriert die Quanten-Gefahr
Die Marktteilnehmer reagierten auf Cramers Panikverkauf jedoch nicht mit Angst, sondern mit Käufen. Viele Experten halten die kurzfristige Bedrohung der Blockchain durch Supercomputer für stark übertrieben.
Ingenieure gehen eher von einer Entwicklungszeit von 10 bis 20 Jahren aus, bis echte Quantenbedrohungen für Kryptowährungen entstehen. Zudem arbeiten BTC-Entwickler bereits intensiv an der Implementierung von Post-Quanten-Kryptografie.
Sollte eine solche Entschlüsselung jemals möglich werden, stünde ohnehin das gesamte globale Bankensystem vor einem massiven Sicherheitsproblem. Bis dahin dominiert am Markt offenbar die Regel: Kaufen, wenn im Fernsehen die Kapitulation ausgerufen wird.


