Bitcoin droht Absturz auf 10.000 US-Dollar: Bloomberg-Analyst warnt
Ein führender Bloomberg-Stratege warnt vor einer massiven Bitcoin-Korrektur und sieht ein Kursziel von 10.000 US-Dollar.
Der leitende Bloomberg-Stratege Mike McGlone hat eine drastische Warnung für den Krypto-Markt ausgesprochen. Er prognostiziert einen möglichen Preisverfall bei Bitcoin auf bis zu 10.000 US-Dollar. Dieser negative Ausblick basiert auf der schwindenden Dynamik der größten Kryptowährung, die trotz anhaltender Rekordhochs an den traditionellen Aktienmärkten nicht mithalten kann.
Fehlende Impulse belasten den BTC-Kurs
Während US-Indizes wie der Nasdaq und S&P 500 neue Höchststände markieren, hinkt das digitale Gold den Erwartungen hinterher. McGlone sieht in der Unfähigkeit, sich nachhaltig über der psychologischen Marke von 69.000 US-Dollar zu etablieren, ein klares Zeichen für eine abkühlende Spekulationsblase.
Aktuell notiert Bitcoin bei rund 63.000 US-Dollar. Die treibenden Kräfte der jüngeren Vergangenheit, wie die Zulassung der Spot-ETFs in den USA oder regulatorische Hoffnungen, sind laut dem Analysten weitgehend verpufft.
Der faustsche Pakt und makroökonomische Risiken
Der Experte bezeichnet den jahrelangen Aufstieg von BTC als faustschen Pakt. Die Branche habe zwar erfolgreich institutionelles Kapital angezogen, sei dadurch nun aber vollständig von externen wirtschaftlichen Stimuli abhängig geworden.
Historische Daten von Bloomberg belegen zudem, dass die Kursentwicklung eng mit dem US-Technologiesektor korreliert. Da sich das Verhältnis des Nasdaq-100 zum breiteren S&P 500 nun nach unten dreht, droht auch dem Krypto-Leitwolf ein empfindlicher Abschwung.
Rückkehr zum historischen Mittelwert
McGlone argumentiert mit der Rückkehr zum Mittelwert, einem bekannten und verlässlichen Muster in Finanzzyklen. Ohne die massive Geldschöpfung der letzten Jahre könnte der Kurs auf sein fundamentales Basislevel der Jahre 2019 bis 2020 zurückfallen.
Zusätzlich sorge das massive Überangebot von Millionen neuer Altcoins für anhaltenden Verkaufsdruck. Ob sich das düstere Szenario von 10.000 US-Dollar tatsächlich bewahrheitet, hängt nun maßgeblich von den kommenden makroökonomischen Verschiebungen ab.


