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Bitcoin-Boden im Oktober: Swan-CEO erwartet Fall auf 53.000 Dollar

Swan-CEO Cory Klippsten erwartet einen Bitcoin-Boden im Oktober und sieht Altcoins im traditionellen Finanzsystem.

15. August 2026 · 13:06 · 2 Min. Lesezeit
Ein roter Bitcoin-Kurs-Chart, der einen Preisrückgang und eine Bodenbildung am Krypto-Markt symbolisiert

Der CEO von Swan Bitcoin, Cory Klippsten, prognostiziert für Oktober den nächsten markanten Tiefpunkt für Bitcoin. Laut dem Experten könnte der Kurs auf bis zu 53.000 US-Dollar fallen, bevor eine Erholung im Vorfeld des Halvings 2028 einsetzt.

Zyklus-Analyse deutet auf Oktober-Tief hin

Klippsten stützt seine Prognose auf historische Marktzyklen. Demnach findet das digitale Gold seinen Boden oft rund zwölf Monate nach dem jeweiligen Höhepunkt eines Bullenmarktes.

Für die nahe Zukunft erwartet der Analyst einen Rücksetzer, der den Preis der größten Kryptowährung auf 57.000 oder sogar 53.000 US-Dollar drücken könnte. Im Anschluss rechnet er jedoch mit einer rasanten Erholung.

Bis zum nächsten Halving im Jahr 2028 sieht der Swan-CEO ein langfristiges Kursziel von rund 130.000 US-Dollar. Andere Branchenkenner wie Markus Thielen von 10x Research halten hingegen einen früheren Boden für möglich. Thielen sieht bereits bei einem Monatsschlusskurs über 63.000 US-Dollar ein starkes bullisches Signal.

Konkurrenz für Bitcoin: Altcoins sind praktisch tot

Abseits von BTC äußert sich Klippsten äußerst kritisch über alternative Kryptowährungen. Er bezeichnet Altcoins in ihrer Funktion als direkte Geld-Konkurrenz als praktisch tot.

Das beste Szenario für Decentralized Finance (DeFi) und Altcoins sei eine vollständige Integration in den traditionellen Finanzsektor (TradFi). Als prominentes Beispiel nennt er das florierende DeFi-Protokoll Hyperliquid.

Solche zentralisierten Krypto-Unternehmen werden laut Klippsten unweigerlich von traditionellen Regulierungen erfasst. Letztendlich würden sie auf dem Markt wie reguläre Börsen oder Banken behandelt werden.

Institutionelles Kapital verändert die Marktdynamik

Diese kritische Sichtweise auf kleinere Projekte deckt sich teilweise mit aktuellen Daten von Market Makern. Ein Bericht von Wintermute zeigt, dass die wachsende Präsenz institutioneller Investoren den Markt stark verändert hat.

Die Liquidität konzentriert sich zunehmend auf wenige ausgewählte Assets, die von Institutionen bevorzugt werden. Gleichzeitig schwächt sich die Handelsaktivität in der breiten Masse der kleineren Krypto-Projekte deutlich ab.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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