Bitcoin als Absicherung: Ray Dalio bevorzugt Gold bei KI-Blase
Milliardär Ray Dalio warnt vor einer Blase bei KI-Aktien und empfiehlt Gold als besseren Portfolio-Schutz als Bitcoin.
Der Milliardär und Investor Ray Dalio sieht den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in einer Blase und rät Anlegern zur sofortigen Diversifizierung. Im direkten Vergleich zwischen Bitcoin und Gold bevorzugt der Experte das traditionelle Edelmetall als sicheren Hafen für Portfolios, da er bei Technologiewerten eine starke Korrektur befürchtet.
KI-Sektor vor möglicher Korrektur
Im Podcast „Diary of a CEO“ äußerte sich Ray Dalio besorgt über die jüngste Marktentwicklung. Der Anstieg der Zinssätze und die Zunahme von fremdfinanzierten Positionen durch Kleinanleger deuten für ihn auf eine gefährliche Überhitzung im Sektor der Künstlichen Intelligenz hin.
Sollten die Preise für KI-Aktien fallen, dürften Investoren verstärkt nach alternativen Anlageklassen suchen. Diese Einschätzung teilt auch der hochrangige Finanzexperte John Schindler, der bei einem Einbruch der KI-Werte Parallelen zur globalen Finanzkrise der Jahre 2007 bis 2009 sieht.
Warum Gold laut Dalio besser als BTC abschneidet
Für die Absicherung von Portfolios empfiehlt Dalio einen Anteil von fünf bis 15 Prozent in harten Vermögenswerten. Obwohl der Milliardär das digitale Gold grundsätzlich als mögliche Zufluchtsstätte bei fallenden Aktienmärkten nennt, gibt er dem physischen Edelmetall den klaren Vorzug.
Laut dem Investor ist die größte Kryptowährung anfälliger für Hacks und staatliche Überwachung. Zudem weise traditionelles Gold historisch betrachtet eine deutlich stärkere Tendenz auf, in wirtschaftlichen Abschwungphasen signifikant an Wert zu gewinnen.
Goldpreis dominiert die größte Kryptowährung
Die aktuelle Marktdynamik spiegelt Dalios Präferenz wider, da das Verhältnis von Gold zu Bitcoin (XAU/BTC) zwischen Ende Juli und Anfang August um 7,5 Prozent gestiegen ist. Während das Edelmetall von einer leichten Entspannung bei geopolitischen Konflikten profitierte, geriet der Kryptomarkt spürbar unter Druck.
Der Kurs von Bitcoin fiel in diesem Analysezeitraum von 66.000 US-Dollar auf rund 63.700 US-Dollar. Aktuell kämpfen die Bullen darum, die wichtige Unterstützungslinie am 50-Tage-Durchschnitt bei 63.309 US-Dollar zu verteidigen, um einen weiteren Abwärtstrend abzuwenden.


