XRP markiert historisches Überverkauft-Signal mit Ziel bei 20 US-Dollar
XRP verzeichnet historische Überverkauft-Signale, während sinkende Börsenreserven auf eine baldige Trendwende hindeuten.
Die Kryptowährung XRP hat laut Marktanalysten das extremste Überverkauft-Signal ihrer Geschichte erreicht. Während der Relative-Stärke-Index (RSI) auf Rekordtiefs fällt, sorgen sinkende Börsenreserven für Spekulationen über eine bevorstehende Trendwende.
Indikatoren deuten auf mögliche Bodenbildung hin
Der Krypto-Analyst Ash Crypto weist darauf hin, dass der monatliche RSI von XRP unter die Niveaus des Markteinbruchs vom März 2020 gefallen ist. Damit notiert der Token derzeit rund 72 Prozent unter seinem Allzeithoch.
Obwohl ein überverkaufter RSI keine Garantie für eine sofortige Rallye ist, tritt dieses Muster historisch oft in der Nähe großer Marktböden auf. Aktuell bewegt sich der Kurs der sechstgrößten Kryptowährung bei rund 1,05 US-Dollar.
Sinkende Börsenreserven verknappen das Angebot
Die bullische These wird durch aktuelle On-Chain-Daten gestützt. Die XRP-Reserven auf großen Handelsplätzen wie Upbit sind zuletzt kontinuierlich gesunken.
Gleichzeitig verzeichnet Binance einen Rückgang der Handelsaktivität um etwa 46 Prozent. Wenn Anleger ihre Coins in die Eigenverwahrung verschieben, verringert sich das liquide Angebot auf dem Markt.
Ein derartiger Angebotsschock kann bei steigender Nachfrage zu deutlich stärkeren Kursausbrüchen nach oben führen.
Historische Zyklen und wachsende Netzwerkaktivität
Die Analyseplattform XRP Update zieht Parallelen zu früheren Bullenmärkten. Aus den Zyklen von 2017 und 2021 errechnen die Experten ein theoretisches Durchschnittsziel von rund 20 US-Dollar für das digitale Asset.
Abseits der Charttechnik verbessern sich auch die Fundamentaldaten des XRP Ledgers. Die Zahl der täglich aktiven Adressen kletterte zuletzt auf rund 14.300.
Dieses wachsende Interesse an dezentralen Anwendungen und tokenisierten Vermögenswerten zeigt, dass die Netzwerkaktivität trotz der jüngsten Kursschwäche stabil bleibt.


