Visa sucht neuen Stablecoin-Partner nach Mastercard-Deal
Der Zahlungsdienstleister Visa sucht nach der Übernahme von BVNK durch Mastercard einen neuen Partner für Stablecoins.
Der Zahlungsdienstleister Visa ist auf der Suche nach einem neuen Partner für die Abwicklung von Stablecoin-Transaktionen. Dieser strategische Schritt folgt auf die Übernahme des Krypto-Zahlungsanbieters BVNK durch den direkten Konkurrenten Mastercard.
Ausschreibung für breite Stablecoin-Unterstützung
In einer aktuellen Produktanfrage (Request for Product, RFP) skizziert Visa die genauen Anforderungen an den zukünftigen Infrastruktur-Partner. Im Zentrum steht dabei die Notwendigkeit, eine große Bandbreite verschiedener Stablecoins zu unterstützen.
Angesichts der aktuellen Marktdynamik dürfte Tether (USDT) als größter Stablecoin der Welt eine zentrale Rolle in Visas Abwicklungsplänen spielen. Die Integration dieser wertstabilen digitalen Währungen ermöglicht es dem Finanzriesen, grenzüberschreitende Zahlungen schneller und effizienter abzuwickeln.
Mastercard erhöht den Druck im Krypto-Zahlungsverkehr
Der Verkauf von BVNK an Mastercard hat die Kräfteverhältnisse im Segment der Krypto-Zahlungen vorerst verschoben. Mastercard sichert sich durch die Akquisition eine bereits etablierte Infrastruktur für digitale Assets.
Visa ist durch diesen Marktvorstoß nun gezwungen, seine eigene Abwicklungsstrategie zügig anzupassen. Der Ausgang der aktuellen Partnersuche wird maßgeblich bestimmen, wie schnell Visa künftige Web3-Zahlungslösungen in sein globales Netzwerk integrieren kann.


