US-Republikanerin fordert Anerkennung von Bitcoin bei Hypotheken
Ein US-Gesetzentwurf soll Krypto-Vermögen wie Bitcoin künftig bei der Beantragung von Hypotheken anrechnen lassen.
Die US-Republikanerin Nancy Mace treibt einen Gesetzentwurf voran, der Krypto-Vermögen wie Bitcoin bei der Vergabe von Immobilienkrediten berücksichtigen soll. Der „American Homeowner Crypto Modernization Act“ fordert staatliche Wohnungsbaubehörden auf, ihre Vergaberichtlinien an die Realität des digitalen Zeitalters anzupassen.
Gleiche Rechte für Krypto-Investoren
Mace erklärte auf der Plattform X, dass der Besitz digitaler Vermögenswerte US-Amerikaner nicht vom Erwerb eines Eigenheims ausschließen dürfe. Aktuell werden klassische Anlagen wie Aktien oder Sparkonten bei der Kreditprüfung problemlos als Sicherheit akzeptiert.
Die größte Kryptowährung und andere digitale Assets werden von traditionellen Banken hingegen oft ignoriert, was laut der Politikerin eine unfaire Hürde darstellt. Wer durch Krypto-Investments reales Vermögen aufgebaut hat, soll dieses auch für die Qualifizierung einer Hypothek nutzen dürfen.
Strenge Nachweise für verifizierte Bestände
Der Gesetzentwurf richtet sich an Bundesbehörden wie das US-Bauministerium (HUD) und das Ministerium für Veteranenangelegenheiten (VA). Er sieht jedoch keinen Freifahrtschein für unregulierte Wallets oder schwer nachvollziehbare Bestände vor.
Künftige Kreditnehmer müssen ihre Krypto-Werte detailliert nachweisen. Dazu gehören eindeutige Eigentumsnachweise, lückenlose Transaktionshistorien und offizielle Dokumente von Kryptobörsen.
Der Vorstoß befindet sich derzeit in der Ausschussprüfung des US-Kongresses. Bis das digitale Gold tatsächlich standardmäßig als Eigenkapital für den Hauskauf akzeptiert wird, muss das Gesetz noch beide Kammern passieren und vom US-Präsidenten unterzeichnet werden.


