Trumps Krypto-Firma WLFI erhält wohl OCC-Banklizenz für Stablecoin
Trumps Krypto-Projekt World Liberty Financial steht laut Insidern kurz vor dem Erhalt einer OCC-Banklizenz für den USD1-Stablecoin.
Das Krypto-Projekt World Liberty Financial (WLFI) der Trump-Familie steht laut Insidern kurz vor der Genehmigung einer nationalen Treuhandbanklizenz in den USA. Das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) dürfte den Antrag für den hauseigenen Stablecoin USD1 in Kürze absegnen, ungeachtet wachsender politischer Kritik.
Lizenz ermöglicht direkte Ausgabe des USD1-Stablecoins
Mit der begehrten Zulassung könnte World Liberty Financial künftig seinen an den Dollar gekoppelten Token USD1 direkt ausgeben, zurücknehmen und die dazugehörigen Reserven verwalten. Dies würde institutionelle Investitionen sowie den Umtausch von Fiat- in Kryptowährungen erheblich erleichtern.
Der Schritt reiht sich in eine Serie ähnlicher regulatorischer Entscheidungen ein. Zuvor hatte das OCC bereits bedingte Zulassungen für andere namhafte Branchenakteure wie Circle, BitGo und das Krypto-Unternehmen Ripple erteilt.
Politische Bedenken und ethische Konflikte
Die bevorstehende Entscheidung stößt in Washington auf massiven Widerstand. Demokratische Politiker wie Senatorin Elizabeth Warren fordern einen sofortigen Stopp des Prüfverfahrens wegen potenzieller Interessenkonflikte des US-Präsidenten und Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit.
Zudem untersucht das Repräsentantenhaus derzeit lukrative Deals im Umfeld des Projekts. Berichte über ein 500-Millionen-Dollar-Investment aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie eine mögliche Milliarden-Kooperation mit Binance heizen die Debatte zusätzlich an.
WLFI-Token reagiert nur verhalten auf Banken-News
Trotz der positiven regulatorischen Aussichten verzeichnete der projektbegleitende Token WLFI lediglich einen leichten Anstieg von gut 1,5 Prozent auf 0,0605 US-Dollar. Das Handelsvolumen stieg nur minimal.
Marktbeobachter vermuten, dass Anleger mit größeren Kapitalbewegungen noch zögern. Viele Händler warten derzeit lieber die geldpolitischen Signale der US-Notenbank Fed ab, bevor sie sich neu positionieren.


