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Ripple (XRP) treibt mit neuer MiCA-Lizenz Europa-Expansion voran

Ripple hat in Luxemburg eine MiCA-Lizenz erhalten und vereinfacht damit regulierte Krypto-Zahlungen in Europa erheblich.

5. August 2026 · 13:16 · 2 Min. Lesezeit
Nahaufnahme einer Ripple-Münze (XRP) auf einer Europakarte, symbolisch für die Expansion im regulierten Krypto-Markt.

Das Krypto-Unternehmen Ripple hat von der Luxemburger Finanzaufsicht CSSF eine MiCA-Lizenz als Dienstleister für Krypto-Werte (CASP) erhalten. Mit dieser Zulassung kann der Zahlungsabwickler seine Krypto-Dienste künftig in 30 europäischen Ländern unter einem einheitlichen rechtlichen Rahmen anbieten.

Institutionelles Vertrauen durch klare Regulierung

Die neue Zulassung markiert einen entscheidenden Meilenstein für das Netzwerk hinter dem XRP-Token. In Kombination mit der bereits bestehenden E-Geld-Lizenz (EMI) entfällt für Ripple künftig die Hürde, sich durch einen Flickenteppich nationaler Regularien manövrieren zu müssen.

Banken, Zahlungsanbieter und Unternehmen erhalten dadurch einen leichteren Zugang zu den regulierten Zahlungslösungen des Unternehmens. Der europäische Wirtschaftsraum etabliert sich damit zunehmend als globaler Vorreiter bei der institutionellen Adaption digitaler Vermögenswerte.

Europäische Fintechs setzen auf Blockchain

Eine aktuelle Erhebung von Ripple unterstreicht den Wandel im europäischen Finanzsektor. Knapp 72 Prozent der europäischen Fintech-Unternehmen betrachten digitale Assets mittlerweile als essenziell, um auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Besonders im Bereich der grenzüberschreitenden Zahlungen erhoffen sich die Akteure deutliche Effizienzsteigerungen gegenüber dem traditionellen Korrespondenzbankensystem. Rund 44 Prozent der befragten Fintechs gehen davon aus, dass Stablecoins innerhalb der nächsten fünf Jahre zum Standard für internationale Transaktionen werden.

Ripple baut europäische Partnerschaften aus

Die regulatorische Klarheit fördert auch konkrete Kooperationen mit traditionellen Finanzinstituten. In Spanien arbeitet die Großbank BBVA bereits mit dem kalifornischen Unternehmen für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte zusammen.

Auch im deutschsprachigen Raum fasst das Netzwerk Fuß. Die DZ BANK, eines der größten Verwahrinstitute Deutschlands mit rund 350 Milliarden Euro an betreutem Vermögen, hat kürzlich eine Verwahrinfrastruktur für digitale Assets implementiert, die auf der Technologie von Ripple basiert.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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