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Ripple (XRP) testet 1-Dollar-Marke: Bärischer Trend verfestigt sich

Ripple (XRP) durchbricht eine wichtige Formation nach unten und steuert auf die kritische Marke von 1,00 US-Dollar zu.

29. Juli 2026 · 00:21 · 2 Min. Lesezeit
Ein roter Abwärtstrend-Chart überlagert mit einer physischen Ripple-Münze (XRP).

Die Kryptowährung Ripple (XRP) nähert sich nach einem Ausbruch aus einem symmetrischen Dreieck gefährlich nah der psychologischen Unterstützung von 1,00 US-Dollar. Aktuell notiert der Token bei rund 1,06 US-Dollar und verzeichnet ein zunehmend bärisches Momentum, da jüngste Erholungsversuche gescheitert sind.

Bärischer Ausbruch bei XRP

Nach einer Phase der Kompression zwischen konvergierenden Trendlinien hat der Altcoin seine Unterstützung verloren. Der Verkaufsdruck nahm mit diesem Ausbruch spürbar zu und verleiht der Abwärtsbewegung zusätzliche Legitimität.

Zudem notiert das digitale Asset aktuell unterhalb der exponentiellen gleitenden Durchschnitte (EMA) der letzten 20, 50, 100 und 200 Tage. Besonders der 20-Tage-EMA fungiert derzeit als starker dynamischer Widerstand, der Käufer von einer Trendwende abhält.

Wichtige Kursmarken für den Token

Die Marke von 1,00 US-Dollar gilt als technisch und psychologisch entscheidendes Level für die sechstgrößte Kryptowährung. Sollte diese Unterstützung fallen, droht ein rascher Abverkauf in Richtung 0,95 US-Dollar, da in diesem Bereich struktureller Halt fehlt.

Auf der Oberseite müssten Bullen zunächst den Widerstand bei 1,10 US-Dollar überwinden, um eine glaubhafte Erholung einzuleiten. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 39, was auf schwindendes Kaufinteresse hindeutet, ohne jedoch bereits extrem überverkauft zu sein.

Gesamtmarkt signalisiert Zurückhaltung

Das jüngste Handelsvolumen bei Ripple fiel vergleichsweise gering aus. Dies zeigt, dass Investoren vor dem jüngsten Kursrutsch zögerten, signifikante Positionen aufzubauen.

Auch der breitere Kryptomarkt, darunter Ethereum (ETH), kämpft weiterhin mit einer nachhaltigen Trendwende. Die anhaltende Konsolidierung lässt Raum für weitere Korrekturen, bevor die technische Erschöpfung ein neues bullisches Szenario rechtfertigt.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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