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Ripple (XRP) sendet bullische Signale vor historisch schwachem August

Ripple (XRP) verzeichnet abnehmenden Verkaufsdruck, steht aber vor einem historisch schwachen Börsenmonat.

31. Juli 2026 · 13:46 · 2 Min. Lesezeit
Physische Ripple-Münze vor einem steigenden Kurs-Chart und verschwommenem Finanz-Hintergrund

Ripple (XRP) beendete den Juli mit einem leichten Kursplus, zeigt nun aber zum Start in den August gemischte Signale. Während On-Chain-Daten auf einen abnehmenden Verkaufsdruck hindeuten, dämpfen historische Kursverläufe und eine schwache institutionelle Nachfrage die Erwartungen.

Sinkende Börsen-Zuflüsse signalisieren Entlastung

Analysten verzeichnen derzeit einen deutlichen Rückgang der XRP-Zuflüsse auf große Kryptobörsen. Auf Binance fielen die durchschnittlichen monatlichen Einzahlungen laut aktuellen Beobachtungen auf ein Rekordtief von rund 3,6 Millionen Token.

Dieser Trend deutet darauf hin, dass Inhaber der sechstgrößten Kryptowährung derzeit wenig Neigung zeigen, ihre Bestände auf Plattformen zu transferieren, um sie zu verkaufen. Ein solches Verhalten spricht auf dem Kryptomarkt traditionell für eine Erschöpfung des Verkaufsdrucks.

Gleichzeitig nehmen die Abhebungen von zentralisierten Handelsplattformen spürbar zu. Auf Binance machten Auszahlungen zuletzt 55,6 Prozent der gesamten Transaktionsaktivität aus, was den höchsten Stand seit Februar 2021 markiert.

Historische Schwäche und verhaltenes institutionelles Interesse

Trotz der positiven Netzwerkdaten steht das digitale Asset vor einem statistisch schwierigen Monat. Historisch gesehen ist der August der schwächste Zeitraum für den Altcoin, mit einer durchschnittlichen Rendite von lediglich 0,43 Prozent.

In den vergangenen vier Jahren schloss der Kurs im August stets im Minus ab. Zum Vergleich: Im Juli konnte das Asset immerhin um 3,8 Prozent zulegen, blieb damit aber merklich hinter der Marktdynamik von Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) zurück.

Auch die institutionelle Nachfrage bietet aktuell kaum Unterstützung. Die Anlageprodukte für das Asset verzeichneten im Juli über 21 Handelstage hinweg lediglich Nettozuflüsse in Höhe von 19,6 Millionen US-Dollar.

Ob die abnehmende Verkaufsbereitschaft der Anleger ausreicht, um diese strukturellen und historischen Hürden zu überwinden, wird die XRP-Kursentwicklung in den kommenden Wochen maßgeblich bestimmen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
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