Ripple (XRP) erfüllt die neue Swift-Frist für den ISO-20022-Standard
Swift fordert bis November 2026 strukturierte Zahlungsdaten. Ripple ist durch frühe ISO-Integration bestens vorbereitet.
Das globale Finanznetzwerk Swift hat eine strikte Frist bis November 2026 für die Einhaltung des ISO-20022-Standards bei grenzüberschreitenden Zahlungen gesetzt. Das Krypto-Unternehmen Ripple, das den Token XRP für seine Dienstleistungen nutzt, zeigt sich für die neuen Compliance-Anforderungen bereits optimal gerüstet.
Swift warnt vor abgelehnten Zahlungen
Ab November 2026 wird Swift in seinen CBPR+-Nachrichten keine vollständig unstrukturierten Postadressen mehr unterstützen. Zahlungen, die nicht den neuen Vorgaben entsprechen, riskieren Verzögerungen oder sogar eine vollständige Ablehnung im internationalen Zahlungsverkehr.
Diese Umstellung ist das Ergebnis einer branchenweiten Abstimmung. Ziel der Maßnahme ist es, die Datenqualität und die Transparenz im globalen Finanzsystem maßgeblich zu verbessern.
Die Rolle des ISO-20022-Standards
Bei ISO 20022 handelt es sich um einen globalen Datenstandard für moderne Zahlungsnetzwerke, der von der International Organization for Standardization entwickelt wurde. Er regelt die exakte Struktur der Transaktionsdaten, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen, oft veralteten Finanzinfrastrukturen zu gewährleisten.
Ripple und XRP als moderne Alternative
Im Gegensatz zum reinen Nachrichtenstandard von Swift bietet Ripple Payments eine vollständige Infrastruktur für grenzüberschreitende Transaktionen. Das System nutzt die Blockchain-Technologie sowie digitale Vermögenswerte wie die Kryptowährung XRP und den kommenden Stablecoin RLUSD.
Das kalifornische Fintech-Unternehmen verfolgt dabei seit jeher einen klaren Fokus auf regulatorische Konformität. Bereits im Jahr 2020 trat Ripple als erstes Blockchain-Unternehmen der renommierten ISO 20022 Registration Management Group bei.
Aktuell erfüllt das Zahlungsnetzwerk nicht nur den internationalen Standard für strukturierte Zahlungsdaten, sondern auch strenge Richtlinien für Informationssicherheit wie ISO 27001. Damit ist die Krypto-Plattform bestens aufgestellt, um die kommenden Transparenzvorgaben reibungslos in den eigenen Geschäftsbetrieb zu integrieren.


