Ripple investiert in afrikanisches Fintech Flutterwave bei Milliardenbewertung
Ripple beteiligt sich am afrikanischen Fintech Flutterwave bei einer Gesamtbewertung von 3,3 Milliarden US-Dollar.
Das Krypto-Unternehmen Ripple hat eine Unternehmensbeteiligung an Flutterwave erworben. Der Deal bewertet das afrikanische Fintech-Startup mit 3,3 Milliarden US-Dollar. Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, grenzüberschreitende Zahlungen auf dem Kontinent massiv auszubauen.
Strategische Expansion im afrikanischen Zahlungsverkehr
Flutterwave-CEO Olugbenga Agboola bestätigte die Investition gegenüber dem Finanzsender Bloomberg. Er betonte, dass der Zahlungsdienstleister durch den Deal nicht nur frisches Kapital, sondern auch einen starken strategischen Partner gewinnt.
Über die genaue Höhe der Investition oder den Umfang der erworbenen Anteile machte der CEO keine Angaben. Er stellte jedoch klar, dass es sich um eine direkte Eigenkapitalbeteiligung handelt und nicht um ein reines Handelsabkommen.
Die Nachfrage nach schnellen und kostengünstigen grenzüberschreitenden Transaktionen wächst in Afrika rasant. Das Blockchain-Unternehmen stärkt mit diesem Schritt seine bereits bestehende Infrastruktur, die Kooperationen mit der südafrikanischen Absa Bank und Chipper Cash umfasst.
Neue Infrastruktur für digitale Assets
Flutterwave operiert derzeit in 35 afrikanischen Ländern und integriert zunehmend digitale Vermögenswerte in sein Geschäftsmodell. Im vergangenen Jahr führte das Startup Zahlungsdienste auf Basis von Stablecoins ein, die an den US-Dollar gekoppelt sind.
Durch die neue Kooperation erhält der Krypto-Zahlungsdienstleister Zugang zu einem der größten Fintech-Netzwerke Afrikas. Im Gegenzug profitiert das afrikanische Startup von der jahrelangen Blockchain-Expertise für den Ausbau seiner eigenen Zahlungsangebote.
Ausbau der Präsenz im Nahen Osten
Parallel zur afrikanischen Expansion baut das Unternehmen auch seine Präsenz in der Golfregion weiter aus. Ein neues regionales Hauptquartier wurde kürzlich im Dubai International Financial Centre (DIFC) eröffnet.
Diese Erweiterung folgt auf weitreichende regulatorische Fortschritte in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die lokale Finanzaufsicht hatte kürzlich den hauseigenen Stablecoin RLUSD für die Nutzung durch regulierte Institutionen offiziell zugelassen.


