Ripple kündigt massives XRP-Upgrade mit fünf neuen Funktionen an
Ripple kündigt das umfassende Upgrade "xrpld 3.3.0" an, das Finanzinstituten den Blockchain-Einstieg erleichtern soll.
Ripple plant ein umfassendes technologisches Upgrade für das XRP Ledger. Das Release-Paket mit der Bezeichnung „xrpld 3.3.0“ soll bereits in der kommenden Woche veröffentlicht werden und bringt fünf fundamentale Neuerungen mit sich. Ziel der Entwickler ist es, die Blockchain-Infrastruktur fit für die globale, institutionelle Nutzung zu machen.
Fünf Kernfunktionen für das XRP Ledger
Jazzi Cooper, Head of Product bei RippleX, betonte die bewiesene Skalierbarkeit des Netzwerks für digitale Vermögenswerte. Mit dem neuen Update rückt nun die reale, weltweite Adoption in Bereichen wie grenzüberschreitenden Zahlungen und sofortiger Abwicklung in den Fokus.
Die Aktualisierung umfasst fünf zentrale Erweiterungen, die in einem einzigen Release zusammengefasst wurden. Dazu gehören Confidential MPT, Batch, Permission Delegation, gesponserte Gebühren sowie Dynamic MPT.
Bevor diese neuen Funktionen auf der Mainchain live gehen, müssen sie jedoch dem Standardprozess folgen. Sie werden erst aktiviert, wenn sie von den unabhängigen Validatoren der Community geprüft und genehmigt wurden.
Fokus auf traditionelle Finanzriesen
Das Upgrade zielt gezielt darauf ab, langjährige technische und rechtliche Hürden für traditionelle Finanzinstitute abzubauen. Die Kombination aus privaten Kontoständen und flexiblem, rollenbasiertem Zugriff ermöglicht es Banken, geschäftssensible Daten effektiv zu schützen.
Gleichzeitig bleiben die Institutionen vollständig konform mit geltendem Recht, da spezielle Zugänge für Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden eingerichtet werden können. In der Praxis ermöglicht dies sichere institutionelle Abwicklungen.
Bei diesen sogenannten Delivery-versus-Payment-Prozessen können Sequenzen von bis zu acht Transaktionen gebündelt nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip ausgeführt werden.
Einfachere Nutzung ohne XRP-Kaufzwang
Auch für Endnutzer soll die Handhabung der Blockchain deutlich unkomplizierter werden. Durch die neue Option der gesponserten Gebühren können große Institutionen die anfallenden Netzwerkkosten für ihre Kunden übernehmen.
Das bedeutet, dass normale Nutzer nicht zwingend den nativen Token der sechstgrößten Kryptowährung kaufen und halten müssen, um agieren zu können. Zusammen mit der Möglichkeit, Token-Parameter dynamisch an rechtliche Vorgaben anzupassen, positioniert sich das Ledger als primäre Infrastruktur für den konformen Umlauf von tokenisiertem Kapital.


