Südkoreanische Jeonbuk Bank nutzt Ripple für grenzüberschreitende Zahlungen
Die südkoreanische Jeonbuk Bank nutzt Ripples Zahlungsinfrastruktur für schnelle internationale B2B-Transaktionen.
Die südkoreanische Jeonbuk Bank hat eine Partnerschaft mit dem Blockchain-Unternehmen Ripple geschlossen. Ziel der Kooperation ist die Einführung eines grenzüberschreitenden Zahlungssystems für Geschäftskunden.
Das neue Angebot soll internationale Überweisungen in Minuten oder gar Sekunden ermöglichen. Damit positioniert sich die Bank als schnelle Alternative zum traditionellen SWIFT-Netzwerk, bei dem Transaktionen oft mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Fokus auf schnelle B2B-Transaktionen
Die Infrastruktur von Ripple Payments richtet sich bei der Jeonbuk Bank gezielt an Unternehmen. Zu den primären Zielgruppen gehören Import-Export-Firmen, Technologie-Startups und Online-Content-Ersteller.
Diese Kunden sollen künftig rund um die Uhr internationale Zahlungen abwickeln können. Dabei verspricht der Zahlungsdienstleister nicht nur eine deutlich höhere Geschwindigkeit, sondern auch geringere Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Korrespondenzbanken.
Welche Rolle spielt die Kryptowährung XRP?
Trotz der offiziellen Ankündigung bleiben einige zentrale Details der Kooperation noch unter Verschluss. So ist bislang unklar, ob für die Abwicklung der Zahlungen die hauseigene Kryptowährung XRP, der neue Stablecoin RLUSD oder traditionelle Fiat-Währungen zum Einsatz kommen.
Auch Informationen zu anfallenden Gebühren, unterstützten Währungskorridoren und dem genauen Starttermin für die Bankkunden stehen derzeit noch aus.
Südkorea als strategischer Wachstumsmarkt
Für das kalifornische Krypto-Unternehmen markiert dieser Deal bereits die dritte Partnerschaft mit einem südkoreanischen Finanzinstitut im laufenden Jahr.
Zuvor hatte Ripple bereits Kooperationen mit der Kyobo Life Insurance für die Abwicklung von Staatsanleihen sowie mit der Digitalbank Kbank im Bereich der Wallet-Infrastruktur verkündet. Südkorea etabliert sich durch diese Vorstöße zunehmend als wichtiger Knotenpunkt für die asiatische Krypto-Adoption.


