MicroStrategy verkauft 32 Bitcoin: Michael Saylor erklärt die Strategie
Michael Saylor verteidigt den Verkauf von 32 Bitcoin durch MicroStrategy. Ein massiver Nachkauf beruhigt die Anleger.
Das Softwareunternehmen MicroStrategy hat kürzlich 32 Bitcoin veräußert und damit für Aufsehen in der Krypto-Community gesorgt. Gründer Michael Saylor verteidigte den Schritt nun auf der Konferenz BTC Prague und betonte, dass das Unternehmen auch künftig Bestände abstoßen werde, um geschäftlichen Verpflichtungen nachzukommen.
Der Grund für den seltenen Bitcoin-Verkauf
Der Verkauf von 32 Einheiten der größten Kryptowährung ist ein Novum für das Unternehmen. Es war das erste Mal seit dem Beginn der Akkumulationsstrategie im Jahr 2020, dass MicroStrategy nicht aus rein steuerlichen Gründen verkaufte.
Die Transaktion brachte rund 2,5 Millionen US-Dollar ein, was lediglich 0,0038 Prozent der gesamten Firmenbestände entspricht. Laut Saylor diente das freigewordene Kapital dazu, Ausschüttungen für Vorzugsaktien zu finanzieren.
Auf die Kritik von Investoren reagierte der Executive Chairman gelassen. Er stellte klar, dass sein oft zitiertes Mantra, das digitale Gold niemals zu verkaufen, primär für Privatanleger und nicht für Kapitalgesellschaften gelte.
Beruhigung des Marktes durch massiven Nachkauf
Um Zweifel an der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens zu zerstreuen, folgte umgehend ein starkes Kaufsignal. Bereits am nächsten Tag gab das Management den Erwerb von weiteren 1.550 BTC im Wert von rund 101 Millionen US-Dollar bekannt.
Durch diesen Schritt stiegen die gesamten Bestände des Konzerns auf 845.256 BTC an. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen, seine US-Dollar-Reserven auf eine Milliarde aufgestockt zu haben.
CEO Phong Le erklärte abschließend, dass der kleine Abverkauf auch dazu diente, interne Prozesse zu testen. Zudem solle der Markt auf diese Weise abgehärtet werden, um mögliche Auswirkungen zukünftiger, größerer Verkäufe zu minimieren.

