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Krypto-Lobby TDC verklagt Illinois wegen Steuer auf Bitcoin und Co.

Die Lobbygruppe TDC klagt gegen Illinois, um eine geplante Transaktionssteuer auf Krypto-Assets zu blockieren.

21. Juli 2026 · 22:11 · 1 Min. Lesezeit
Gerichtsgebäude in Illinois mit eingeblendeten Logos von Bitcoin und Ethereum.

Die Krypto-Lobbygruppe TDC hat eine Klage gegen den US-Bundesstaat Illinois eingereicht, um eine geplante Steuer auf digitale Vermögenswerte zu stoppen. Im vergangenen Monat hatte der Staat eine Abgabe von 0,2 Prozent auf sämtliche Krypto-Transaktionen beschlossen. Diese Regelung soll ab dem kommenden Jahr für den Handel mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und anderen Kryptowährungen gelten.

Neue Transaktionssteuer trifft Krypto-Anleger

Der US-Bundesstaat Illinois plant mit diesem Schritt einen erheblichen Einschnitt für den Krypto-Markt. Durch die neue Gesetzgebung fällt künftig eine Gebühr auf jeden Transfer digitaler Währungen an.

Davon sind Transaktionen mit dem digitalen Gold ebenso betroffen wie Überweisungen auf Smart-Contract-Plattformen oder im Netzwerk von Ripple (XRP). Für aktive Händler und Investoren könnte diese pauschale Abgabe spürbare Mehrkosten verursachen.

TDC will Regulierung auf dem Rechtsweg blockieren

Die Interessenvertretung TDC geht nun juristisch gegen das umstrittene Gesetz vor. Mit der Klage versucht die Lobbygruppe, das für das nächste Jahr geplante Inkrafttreten der Transaktionssteuer abzuwenden.

Viele Branchenvertreter befürchten, dass strenge steuerliche Vorgaben Innovationen ausbremsen und Krypto-Unternehmen in andere Bundesstaaten vertreiben könnten. Wann das zuständige Gericht über die Klage gegen Illinois entscheidet, ist derzeit noch offen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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