ESMA baut MiCA-Register aus: Neue Krypto-Lizenzen für BNY Mellon
Die ESMA nimmt 15 weitere Krypto-Dienstleister, darunter BNY Mellon, in das europäische MiCA-Register auf.
Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat 15 weitere Krypto-Dienstleister in das offizielle MiCA-Register aufgenommen. Unter den Neuzugängen befinden sich der europäische Ableger der US-Großbank BNY Mellon sowie mehrere deutsche Bankhäuser.
Damit steigt die Zahl der europaweit lizenzierten Anbieter für Krypto-Dienstleistungen auf insgesamt 309 Unternehmen.
BNY Mellon und deutsche Banken im Fokus
Die aktuelle Aktualisierung des Registers umfasst unter anderem vier Bankinstitute. Zu den prominentesten Namen zählt BNY SA/NV, die belgische Tochtergesellschaft des amerikanischen Finanzgiganten BNY Mellon.
Zusätzlich sicherten sich drei deutsche Kreditinstitute die begehrte Registrierung nach der europäischen Markets in Crypto-Assets (MiCA) Verordnung. Dabei handelt es sich um die Spar- und Kreditbank Rheinstetten, die VR-Bank Augsburg-Ostallgäu sowie die Raiffeisenbank Falkenstein-Wörth.
Auch etablierte Zahlungsabwickler für digitale Vermögenswerte wie BitPay und Coinify sind Teil der jüngsten Erweiterung. Deutschland und Dänemark führen diese Genehmigungsrunde mit jeweils drei neuen Zulassungen an.
MiCA-Regulierung prägt den Krypto-Markt in Europa
Der jüngste Ausbau des Registers folgt auf vorangegangene Aktualisierungen seit dem Ablauf der regulatorischen Übergangsfrist am 1. Juli. In der vorherigen Runde hatte die ESMA bereits 14 Dienstleister offiziell registriert.
Zu diesen Vorreitern gehörte unter anderem Ripple Payments Europe, der europäische Arm des Unternehmens hinter der Kryptowährung XRP.
Die kontinuierlichen Einträge unterstreichen, dass die Umsetzung der europäischen Krypto-Regulierung zügig voranschreitet. Die Europäische Union strebt mit dem MiCA-Regelwerk eine einheitliche und transparente Aufsicht für den gesamten Sektor an.
Gleichzeitig warnen Branchenexperten vor den finanziellen Hürden der strengen Vorgaben. Die enormen Compliance-Kosten für die Aufrechterhaltung einer MiCA-Lizenz könnten künftig kleinere Firmen aus dem europäischen Markt drängen.


