Clearstream erweitert Krypto-Verwahrung um Ripple (XRP) und Solana
Clearstream vergrößert sein Verwahrungsangebot für institutionelle Kunden um XRP, Solana und weitere Kryptowährungen.
Der europäische Abwicklungsdienstleister Clearstream hat sein Verwahrungsangebot für digitale Vermögenswerte deutlich ausgebaut. Die Tochtergesellschaft der Gruppe Deutsche Börse bietet institutionellen Kunden ab sofort auch die Verwahrung von Kryptowährungen wie Ripple (XRP) und Solana (SOL) an.
Neue Altcoins ergänzen Bitcoin und Ethereum
Neben XRP und dem Solana-Token umfasst die Erweiterung auch Stellar (XLM), Cardano (ADA), Litecoin (LTC) und Avalanche (AVAX). Diese Vermögenswerte erweitern das bisherige Portfolio maßgeblich.
Zuvor war das Krypto-Angebot des Finanzdienstleisters streng auf die beiden größten Kryptowährungen, das digitale Gold Bitcoin (BTC) und die Smart-Contract-Plattform Ethereum (ETH), beschränkt.
MiCA-Regulierung treibt institutionelle Nachfrage
Clearstream reagiert mit diesem Schritt auf das wachsende Interesse institutioneller Investoren an regulierten Krypto-Dienstleistungen. Die neu hinzugefügten Assets erfüllen laut Unternehmensangaben die strengen Vorgaben der europäischen MiCA-Verordnung.
Für die technische und regulatorische Umsetzung greift der Abwickler auf die Expertise von Crypto Finance zurück. Das Schwesterunternehmen verfügt über die begehrte MiCAR-Lizenz und fungiert in diesem rechtlichen Rahmen als Unterverwahrer.
Krypto-Strategie der Deutschen Börse
Der offizielle Einstieg in das institutionelle Krypto-Verwahrgeschäft erfolgte bei Clearstream erst im April 2025. Kunden des internationalen Zentralverwahrers können dabei ihre bestehenden Konten bei der luxemburgischen Clearstream Banking S.A. nutzen.
Die aktuelle Ausweitung des Portfolios unterstreicht die langfristige Strategie des Unternehmens im Bereich der digitalen Assets. Es zeigt deutlich, dass etablierte Finanzakteure ihre Krypto-Infrastruktur konsequent weiterentwickeln.


