Bitcoin-Wale kaufen vor schwachem August gegen den historischen Trend
Bitcoin startet in den historisch schwachen August, während Großinvestoren ihre Bestände gegen den Trend massiv aufstocken.
Bitcoin (BTC) steht unmittelbar vor dem historisch schwächsten Börsenmonat August, während Großinvestoren den rückläufigen Indikatoren trotzen und weiter akkumulieren. Aktuell notiert die größte Kryptowährung bei rund 65.300 US-Dollar, nachdem ein erfolgreicher Juli zu Ende geht.
ETF-Zuflüsse kühlen spürbar ab
Die Nachfrage nach den in den USA zugelassenen Spot-ETFs nimmt aktuell deutlich ab. Lagen die wöchentlichen Zuflüsse Mitte Juli noch bei 197,4 Millionen US-Dollar, schrumpfte dieser Wert bis Ende des Monats auf lediglich 33,79 Millionen US-Dollar.
Dies entspricht einem Rückgang von knapp 83 Prozent gegenüber dem Monatshoch. Institutionelle Investoren scheinen sich vor der anstehenden Monatsumstellung passiver zu positionieren und Käufe vorerst zurückzustellen.
August bleibt historisch ein Verlustmonat
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache gegen kurzfristige Kursgewinne bei dem digitalen Gold. Der August weist historisch einen Median-Verlust von knapp acht Prozent auf und schloss seit dem Jahr 2022 durchgehend im roten Bereich.
Demgegenüber verbuchte der Juli dieses Jahres trotz längerer Seitwärtsphasen ein Plus von rund 11,5 Prozent. Damit konnte der Juli das dritte Jahr in Folge positive Renditen für den Krypto-Markt erzielen.
Wale akkumulieren, Langzeit-Halter zögern
Während der breite Markt Vorsicht walten lässt, stocken große Krypto-Vermögen ihre Bestände auf. Die Anzahl der Wallets, die mindestens 1.000 BTC halten, stieg Ende Juli innerhalb weniger Tage spürbar von 1.263 auf 1.267 Adressen an.
Langzeit-Investoren (Hodler) zeigen jedoch ein anderes Bild. Ihre monatliche Akkumulationsrate fiel zuletzt um 47 Prozent, was auf eine nachlassende Überzeugung bei der aktuellen Preisgestaltung hindeutet.
Privatanleger verhalten sich derzeit noch parallel zu den Walen. Sollten die Großinvestoren ihre Strategie jedoch ändern und auf der Verkäuferseite auftreten, fehlt dem Markt laut aktuellen On-Chain-Daten das Fundament für eine Stabilisierung.


