Bitcoin-Transfer: US-Regierung verschiebt 183 Millionen an Coinbase
Ein massiver Krypto-Transfer der US-Regierung sorgt aktuell für Aufsehen und heizt Spekulationen am Markt an.
Die US-Regierung hat fast 4.000 Bitcoin an die Kryptobörse Coinbase Prime transferiert. Davon entfallen allein 2.874,9 BTC im Wert von rund 183 Millionen US-Dollar auf eine aktuelle Transaktion, die nun am Markt für Spekulationen sorgt.
Ungewöhnliche Transaktionsmuster
Laut Daten des Analyseunternehmens Galaxy Research erfolgten die Transfers über zwei Bitcoin-Blöcke hinweg aus einer von der Regierung kontrollierten Wallet. Auffällig ist dabei die Bündelung der Mittel.
Das digitale Gold stammt aus unterschiedlichen, nicht zusammenhängenden Beschlagnahmungen, wie etwa dem Fall der ehemaligen Börse BTC-e. Es ist höchst ungewöhnlich, dass die US-Behörden solche getrennten Bestände gleichzeitig bewegen.
Strategische Reserve oder Abverkauf?
Der Schritt wirft bei Investoren die Frage auf, ob die Regierung eine Liquidierung der Bestände vorbereitet. Alternativ könnte es sich um rein interne Verwahrungsmaßnahmen handeln.
Im März 2025 wurde eine Anordnung zur Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve verabschiedet, die das Finanzministerium anweist, entsprechende Schritte einzuleiten. Finanzminister Scott Bessent hatte in diesem Kontext zuvor erklärt, man wolle zwar nicht direkt kaufen, aber beschlagnahmte Kryptowährungen künftig halten, anstatt sie zu veräußern.
Ein massiver Abverkauf auf Coinbase würde dieser neuen Ausrichtung widersprechen. Die Markteilnehmer beobachten die Wallet-Bewegungen der US-Behörden daher nun mit besonderer Aufmerksamkeit.


