Coinbase verzeichnet Q2-Verlust – Bitcoin fällt trotz ETF-Zuflüssen
Coinbase verzeichnet im zweiten Quartal rote Zahlen, während der Bitcoin-Kurs trotz hoher ETF-Zuflüsse leicht nachgibt.
Die US-Kryptobörse Coinbase hat im zweiten Quartal überraschend einen Nettoverlust von 359 Millionen US-Dollar verbucht. Gleichzeitig verzeichnete Bitcoin trotz starker ETF-Zuflüsse in Höhe von 233 Millionen US-Dollar einen Kursrückgang auf 63.700 US-Dollar.
Handelsvolumen bricht ein
Der Gesamtumsatz der Handelsplattform fiel um 14 Prozent auf 1,22 Milliarden US-Dollar. Die Aktie des Unternehmens (COIN) reagierte nachbörslich mit einem Minus von knapp 5 Prozent.
Ein Hauptgrund für die schwachen Zahlen ist das nachlassende Interesse der Privatanleger. Das Spot-Handelsvolumen brach im Vergleich zum Vorquartal um mehr als 20 Prozent ein, was die Transaktionseinnahmen deutlich nach unten zog.
Lichtblick durch Stablecoins
Trotz der durchwachsenen Quartalszahlen konnte das Unternehmen in bestimmten Segmenten wachsen. Die Einnahmen aus dem Stablecoin-Geschäft rund um USD Coin (USDC) stiegen auf 292 Millionen US-Dollar.
Aktuell werden rund 30 Prozent aller im Umlauf befindlichen USDC auf den Systemen der Börse verwahrt. Dies entspricht einem Rekordwert von 20 Milliarden US-Dollar.
Bitcoin-ETFs verzeichnen hohe Zuflüsse
Während die Handelsaktivität bei Einzelanlegern sinkt, zeigt sich im institutionellen Bereich ein anderes Bild. Die US-amerikanischen Spot-ETFs für die größte Kryptowährung verbuchten jüngst Nettozuflüsse von 233 Millionen US-Dollar.
Dennoch reagierte der Markt verhalten auf dieses frische Kapital. Das digitale Gold verlor 2 Prozent an Wert und notiert derzeit bei 63.700 US-Dollar.
Auch andere große Smart-Contract-Plattformen folgten diesem Trend. Die zweitgrößte Kryptowährung (ETH) und Solana (SOL) fielen im selben Zeitraum ebenfalls leicht ins Minus.


