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Bitcoin rutscht unter 64.000 US-Dollar: Nahost-Konflikt drückt den Kurs

Geopolitische Spannungen und ein steigender Ölpreis drücken den Bitcoin-Kurs unter die Marke von 64.000 US-Dollar.

31. Juli 2026 · 12:46 · 2 Min. Lesezeit
Eine physische Bitcoin-Münze liegt auf einem absteigenden roten Kurs-Chart vor einem dunklen Hintergrund

Bitcoin ist am Freitag unter die psychologisch wichtige Marke von 64.000 US-Dollar gefallen. Auslöser für den plötzlichen Kursrückgang sind zunehmende geopolitische Spannungen im Nahen Osten und ein damit verbundener, sprunghafter Anstieg der Ölpreise.

Geopolitische Spannungen belasten den Kryptomarkt

Berichten zufolge diskutieren die USA und Israel eine mögliche Landblockade gegen den Iran, um den wirtschaftlichen Druck zu erhöhen. Dies folgt auf eskalierende Konflikte, bei denen der Iran die strategisch wichtige Straße von Hormus für den Öltransport blockiert hat.

Als direkte Reaktion sprang der Ölpreis auf über 85 US-Dollar pro Barrel. Solche makroökonomischen Schocks führen traditionell dazu, dass Anleger riskante Anlageklassen wie die größte Kryptowährung vorerst meiden und Kapital in sicherere Häfen umschichten.

Makro-Daten verstärken den Verkaufsdruck auf BTC

Neben der geopolitischen Lage belasten auch traditionelle Finanzindikatoren das digitale Gold. Der US-Dollar-Index (DXY) stieg wieder auf 100,34 Punkte an, was den Verkaufsdruck auf den Kryptomarkt weiter erhöhte.

Zeitgleich kletterte die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 4,684 Prozent und erreichte damit fast ein 18-Monats-Hoch. Obwohl sich die US-Kerninflation (PCE) leicht auf 3,7 Prozent abkühlte, bleiben die generellen Inflationssorgen der Investoren bestehen.

Handelsvolumen und Open Interest sinken

In den vergangenen 24 Stunden verzeichnete der BTC-Kurs einen Rückgang von zwei Prozent und notiert derzeit bei rund 63.677 US-Dollar. Die tägliche Handelsspanne bewegte sich dabei zwischen 63.549 und 65.328 US-Dollar.

Die aktuelle Unsicherheit spiegelt sich auch in der Marktaktivität wider. Das Handelsvolumen sank um 15 Prozent, während das Open Interest bei Bitcoin-Futures um drei Prozent auf 47,66 Milliarden US-Dollar zurückging. Dies deutet darauf hin, dass Trader angesichts der unübersichtlichen Weltlage eine abwartende Haltung einnehmen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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