Bitcoin-Reserven in Bhutan: GMC beauftragt Vermögensverwalter 3iQ
Bhutan nutzt seine nationalen Bitcoin-Reserven nun zur aktiven Renditeerzielung durch den Vermögensverwalter 3iQ.
Die Gelephu Mindfulness City (GMC) in Bhutan hat das in Toronto ansässige Unternehmen 3iQ mit der Verwaltung eines Teils ihrer Bitcoin-Staatsreserven beauftragt. Anstatt das digitale Gold lediglich als langfristige Anlage zu halten, soll der Vermögensverwalter durch eine marktneutrale Strategie kontinuierliche Renditen erwirtschaften.
Strategiewechsel für staatliche Kryptowährungen
Bislang galten die nationalen Krypto-Bestände des asiatischen Landes primär als passives Kapital für die Stadtentwicklung. Nun rückt eine risikoarme Investitionsstrategie in den Fokus der Verantwortlichen.
Solche marktneutralen Ansätze umfassen typischerweise Basis-Trades oder Lending-Modelle. Im breiteren Marktumfeld generieren diese Strategien oftmals jährliche Renditen von mindestens fünf Prozent, wobei die GMC noch keinen spezifischen Ansatz bestätigt hat.
Unklarheit über die Höhe der BTC-Bestände
Das genaue Volumen des Verwaltungsmandats hielten beide Parteien bislang geheim. Dies befeuert anhaltende Spekulationen über die tatsächliche Größe der staatlichen BTC-Reserven.
Im vergangenen Dezember hatte Bhutans König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck bis zu 10.000 BTC für das GMC-Projekt zugesagt. Zuletzt sorgten jedoch Onchain-Daten für Aufsehen, die auf Abflüsse im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar aus staatlichen Wallets hindeuteten.
Technologischer Aufbau für Bhutans Jugend
Neben der reinen Vermögensverwaltung verfolgt die Sonderverwaltungszone auch gesellschaftliche Ziele. Die Kooperation mit 3iQ soll neue Arbeitsplätze für die bhutanische Jugend schaffen.
Zudem plant die Regierung den gezielten Aufbau von Fachwissen in den Bereichen Technologie und Finanzwesen. Spezifische Ausbildungsprogramme zur konkreten Umsetzung befinden sich aktuell noch in der Entwicklungsphase.


