Metaplanet investiert 2.100 Bitcoin zur Gründung von US-Treasury Superplanet
Das japanische Unternehmen Metaplanet expandiert in die USA und investiert 2.100 BTC zur Gründung von Superplanet.
Das japanische Unternehmen Metaplanet investiert 2.100 Bitcoin sowie 2,5 Millionen US-Dollar in die Übernahme der US-Firma Super League Enterprise. Mit der Transaktion sichern sich die Japaner einen Anteil von 95,7 Prozent und formen das an der Nasdaq gelistete Unternehmen zur Bitcoin-Treasury „Superplanet“ um.
Superplanet beschleunigt die Bitcoin-Strategie
Metaplanet-CEO Simon Gerovich erklärt den Schritt mit der Schaffung zweier unabhängiger Motoren für die Akkumulation des digitalen Goldes. Während Metaplanet weiterhin Kapital in Japan beschafft, soll Superplanet gezielt den US-Markt erschließen.
Die ausgegebenen Aktien der neuen Geschäftseinheit unterliegen einer fünfjährigen Sperrfrist. Metaplanet wird nach Abschluss der Übernahme zudem fünf der neun Direktorenposten besetzen und so die strategische Ausrichtung kontrollieren.
Aktienkurse reagieren auf Krypto-Expansion
Die Finanzmärkte reagierten unmittelbar auf die strategische Neuausrichtung. Die Aktie von Super League Enterprise verzeichnete nach der Ankündigung einen Kurssprung von über 85 Prozent auf 5,66 US-Dollar.
Auch die Papiere von Metaplanet schlossen mit einem Plus von mehr als fünf Prozent. Das japanische Unternehmen hält aktuell 43.000 Einheiten der größten Kryptowährung und ist damit die drittgrößte börsennotierte Bitcoin-Treasury weltweit.
Der finale Abschluss der Übernahme ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Voraussetzung ist noch die formelle Zustimmung der bisherigen Aktionäre von Super League Enterprise.


