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Bitcoin droht Fall auf 60.000 US-Dollar nach massiven ETF-Abflüssen

Bitcoin notiert bei 62.000 US-Dollar und könnte nach massiven ETF-Abflüssen auf die 60.000-Dollar-Marke zurückfallen.

5. Juni 2026 · 1 Min. Lesezeit
Roter Kurs-Chart mit einer fallenden Bitcoin-Münze als Symbolbild

Der Bitcoin-Kurs ist unter Druck geraten und notiert derzeit bei rund 62.000 US-Dollar. Nach einem Einbruch von fast 16 Prozent gegenüber dem jüngsten Hoch von über 74.000 US-Dollar droht nun ein Rücksetzer auf die psychologisch wichtige Marke von 60.000 US-Dollar.

ETF-Abflüsse und KI-Sektor belasten den Kurs

Der jüngste Preisverfall der größten Kryptowährung steht im Zusammenhang mit einer globalen Korrektur bei Aktien mit Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz. Innerhalb der letzten drei Handelssitzungen verzeichnete das digitale Gold die stärksten Verluste in diesem Abwärtstrend.

Zusätzlich belasten anhaltende Kapitalabflüsse aus den US-amerikanischen Spot-ETFs den Markt erheblich. Seit 15 aufeinanderfolgenden Handelstagen ziehen Anleger Gelder aus diesen Anlageprodukten ab, was sich auf ein Gesamtvolumen von über 4,7 Milliarden US-Dollar summiert.

Wichtige Unterstützungszonen brechen weg

Ein weiteres Warnsignal für Anleger ist das veränderte Verhalten institutioneller Investoren am Markt. Ein großer Unternehmensinvestor, der in den vergangenen Jahren als wichtigster Käufer galt, hat erstmals seit 2022 wieder Teile seiner BTC-Bestände veräußert.

Sollte die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar nicht halten, droht dem Markt ein weiterer signifikanter Rückgang. Die nächste bedeutende technische Auffangzone für BTC liegt bei etwa 55.000 US-Dollar. Diesen tieferen Preisbereich testete der Markt zuletzt während der Korrektur im Februar.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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