XRP und Bitcoin: Milliarden-Vermögensverwalter enthüllt ETF-Käufe
Der 3,6-Milliarden-Dollar-Vermögensverwalter EverSource legt signifikante Investitionen in XRP- und Bitcoin-ETFs offen.
Der US-Vermögensverwalter EverSource Wealth Advisors hat im Rahmen einer SEC-Meldung signifikante Investitionen in den Kryptomarkt offengelegt. Das Unternehmen, das ein Vermögen von rund 3,6 Milliarden US-Dollar verwaltet, investiert gezielt in XRP- und Bitcoin-ETFs sowie in krypto-nahe Aktienunternehmen.
Fokus auf XRP und das Ripple-Ökosystem
Aus den jüngsten Dokumenten der US-Börsenaufsicht geht hervor, dass EverSource Anteile am ProShares Ultra XRP ETF sowie am Franklin XRP ETF hält. Damit reiht sich die Firma in eine wachsende Liste traditioneller Finanzunternehmen ein, die sich im Bereich der sechstgrößten Kryptowährung positionieren.
Zusätzlich investierte der Berater in die SPAC-Gesellschaft Armada Acquisition Corp II (XRPN). Dieses Vehikel steht in direkter Verbindung mit der von Ripple unterstützten Evernorth Holdings.
Starkes institutionelles Interesse an Bitcoin-ETFs
Neben dem Token des kalifornischen Krypto-Zahlungsdienstleisters setzt das Unternehmen massiv auf das digitale Gold. Zu den Beständen zählen namhafte Spot-ETFs wie der BlackRock Bitcoin ETF (IBIT) und der Ark 21Shares (ARKB).
Allein im BlackRock-Produkt hält EverSource über 100.000 Anteile im Wert von mehr als 3,3 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus umfasst das Krypto-Portfolio des Unternehmens Aktien von MicroStrategy (MSTR), Robinhood und der American Bitcoin Corp.
Marktdynamik und Kapitalzuflüsse
Das Engagement des Vermögensverwalters spiegelt das generell steigende institutionelle Interesse an Krypto-Assets wider. Insbesondere bei XRP treiben die Themen RWA-Tokenisierung und der neue Stablecoin RLUSD die Adoption aktuell voran.
Spot-ETFs auf Basis der XRP-Ledger-Währung verzeichneten laut SoSoValue-Daten allein in der vergangenen Woche Nettozuflüsse von 8,15 Millionen US-Dollar. Die verwalteten Vermögenswerte der fünf zugelassenen XRP-ETFs haben mittlerweile die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschritten.


